Christophe Ono-dit-Biot

Die griechische Freundin

Klappentext:

César will sterben. Er ist nicht krank, nicht ruiniert, er kann einfach nicht mehr leben, das ist alles. Wenn er nachts die Arme nach Paz ausstreckt, ist sie nicht mehr da. Die Frau, die César geliebt hat, ist tot. Für den gemeinsamen sechsjährigen Sohn hat der Vater alles geregelt, ihn zu den Grosseltern gebracht und nun bleibt ihm nur noch, die zehn Kapseln einzunehmen, die vor ihm auf dem Küchentisch liegen. Doch dann klopft es an der Tür: Nana, Césars junge Nachbarin mit dem griechischen Akzent, von der er bislang keine Notiz genommen hat, steht plötzlich in seiner Wohnung und scheint sein Vorhaben durch ihre blosse Anwesenheit zu vereiteln. Denn besonderes Interesse hat sie an Césars Bibliothek voller antiker griechischer Autoren. 

Die griechische Freundin erzählt das moderne Märchen eines verzweifelten Mannes, der Erlösung in der Kindheit findet: seiner eigenen und der seines Sohnes. Ein Witwer, der die antike Welt von Homer, die Sirenen, Musen und griechischen Götter liebt, aber erneut lernen muss, im Hier und Jetzt Vater zu sein, begleitet von einer jungen Fremden, die ihm die Kraft gibt, mit dem Leben einen neuen Bund einzugehen.

Über die Autorin / über den Autor:

Christophe Ono-dit-Biot, geboren 1975, ist Schriftsteller und Redakteur bei der französischen Wochenzeitung Le Point. Von ihm sind in Frankreich sechs Romane erschienen, ausgezeichnet mit dem Grand Prix du roman de l’Académie française und dem Prix recamier du roman. Ins Deutsche übersetzt wurden Die Tigerfrau (2008) und nun erstmals sein jüngster Roman Die griechische Freundin. Ono-dit-Biot lebt in Paris.

Preis: CHF 27.90
Sprache: Deutsch (aus dem Französischen von Michael von Killisch-Horn)
Art: Gebundenes Buch
Erschienen: 2018 (2017)
Verlag: L.S.D.
ISBN: 978-3-95829-432-5
Masse: 240 S.

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