Andrea Camilleri

Italienische Verhältnisse

Dieses kleine Büchlein versammelt Essays von Camilleri zu Themen rund um die grossen italienischen Fragen: Katholizismus, Faschismus, Mafia. Der Ton ist teilweise fast ein wenig bitter, doch immer noch mit einem Schuss Humor. Camilleri denkt die Zustände in Italien zu Ende und malt sich die absurden Folgen aus. Dafür baut er jeweils auf reale Personen oder Organisationen auf. Da kommen auch erschreckende Dinge zum Vorschein: da gibt es beispielsweise seit den 50er Jahren die geheime paramilitärische NATO-"stay behind"-Organisation namens GLADIO. Camilleri gelingt es schön, die italienischen Verhältnisse ad absurdum zu führen. cn

Klappentext:

Andrea Camilleri als feiner Beobachter italienischer Sitten und Zustände. Ein gewisser Cavaliere wird zum Held politisch unkorrekter Fabeln und möchte zudem - als Staatsoperhaupt - die Farbe rot abschaffen, was im Ferrari-Land nicht ganz einfach ist. Oder: Entnervte Bürger rufen die antibürokratische Revolution aus - der Staat antwortet mit der Verpflichtung zur Lektüre von Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Die triftigsten Einwände gegen die Mafia, die Korruption, das Fernsehen und die Kirche, die schönsten Portraits von Sizilien - Klaus Wagenbach hat sie gesammelt.

Über die Autorin / über den Autor:

Andrea Camilleri, geboren 1925 in Porto Empedocle (Sizilien), lebt in Rom. Er ist Schriftsteller, Essayist, Drehbuchautor, Theaterregisseur, Erfinder des Commissario Montalbano und Verfasser mehrerer sehr erfolgreicher historischer Romane über sein Heimatland Sizilien.

Preis: CHF 16.90
Sprache: Deutsch (aus dem Italienischen von Friederike Hausman und Moshe Khan)
Art: Taschenbuch
Erschienen: 2008 (2005)
Verlag: Verlag Klaus Wagenbach
ISBN: 978-3-8031-2524-8
Masse: 142 S.

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