Gerasimos Bekas

Alle Guten waren tot

Eine wahnwitzige Odyssee durch das heutige Griechenland und seine dunkle Vergangenheit

Klappentext:

Aris wurde in Griechenland geboren und als Baby adoptiert. Inzwischen ist er Altenpfleger und sein Job eine Zumutung oder, wie einer seiner greisen Patienten es formuliert: "Diese traurigen Augen, da wird man ja lebensmüde." Als die todkranke Frau Xenaki ihm einen Handel anbietet, schlägt er deshalb ein: Er soll nach Griechenland reisen, um ihrer Enkelin Aphrodite eine Erbschaft zukommen zu lassen. Gleich nach seiner Ankunft in Athen wird Aris vom Kioskbesitzer Stelios und vom Möchtegern-Gigolo Sakis in allerhand Probleme verwickelt, bevor er Aphrodite und die versteckte Erbschaft überhaupt ausfindig machen kann. Es stellt sich heraus, dass die Hinterlassenschaft aus alten Familienfotografien besteht. Die Bilder erzählen von Griechenlands dunkelster Zeit, in der Frau Xenaki gegen die deutsche Besatzung kämpfte, gemeinsam mit Aris Kommenos. Der legendäre Widerstandskämpfer ist der Namenspatron von Aris. Und der fragt sich: Wusste Frau Xenaki das?

Gerasimos Bekas schreibt mit Witz, Verve und Ehrlichkeit über Griechenland in der Gegenwart und erzählt dabei so feinfühlig wie schonungslos auch die Geschichte des griechischen Widerstands während der deutschen Besatzung.

Über die Autorin / über den Autor:

Gerasimos Bekas, geboren 1987, wuchs in Griechenland und Franken auf. Er lebt als Autor und Theatermacher in Berlin und Athen. 2013 war er Stipendiat der Bayerischen Akademie des Schreibens. 2014 gewann er den taz-Publikumspreis beim Open Mike. Alle Guten waren tot ist ein erster Roman.

Preis: CHF 28.90
Sprache: Deutsch
Art: Gebundenes Buch
Erschienen: 2018
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3-498-00684-6
Masse: 256 S.

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