Kersten Knipp

Die Kommune der Faschisten

Gabriele D'Annunzio, die Republik von Fiume und die Extreme des 20. Jahrhunderts

Klappentext:

Dies ist eine aberwitzige, eine absurde Geschichte. Wenn sie nicht wahr wäre, würde man sie den Kinoträumen eines Werner Herzog entsprungen glauben. Es ist die Geschichte der Marionettenrepublik von Fiume, die einen Winter, einen Sommer und einen Winter lang – von September 1919 bis Dezember 1920 – ein bizarres, ein aus der Zeit gefallenes Fest in Fiume, dem altehrwürdigen Rijeka, feierte.

Die Geschichte beginnt aber in einem adoleszenten, in einem zerrissenen Land, in Italien, das zwischen atavistischer Rückständigkeit und Aufbruch seinen Weg im Anschluss an das 20. Jahrhundert sucht. Und sie findet ihre Fortsetzung im Faschismus und Totalitarismus wie in der counter-culture und im Populismus des europäischen 20. Jahrhunderts. Der Regisseur und Fädenzieher heisst: Gabriele Rapagnetta-D'Annunzio.

Über die Autorin / über den Autor:

Kersten Knipp, geboren 1966, ist Publizist und Journalist. Er ist freier Politik-Redakteur bei der Deutschen Welle, arbeitet für den Deutschlandfunk und andere Sender der ARD und ist Autor u.a. für die Neue Zürcher Zeitung. Seine Schwerpunkte sind die Zeitgeschichte sowie Politik in Nahost und der arabischen Welt. Zuletzt erschien von ihm Im Taumel. 1918 – Ein europäisches Schicksalsjahr (2018).

Preis: CHF 35.90
Sprache: Deutsch
Art: Gebundenes Buch
Erschienen: 2018
Verlag: wgb Theiss
ISBN: 978-3-8062-3914-0
Masse: 288 S.

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