Jean Giono

Ein Mensch allein

Klappentext:

Ein Mensch allein, 1946 verfasst, ist das erste von Jean Gionos Werken nach dem Krieg: eine Art von Chronik, die bis ins 19. Jahrhundert zurückgeht. Berühmt wurde Giono mit Büchern, die das scheinbar ferne archaische Leben in der Haute-Provence beschworen haben, wo er seine Geburtsstadt Manosque zu einem Ort der Literatur gemacht hat.

In dieser einsamen Bergwelt, in Dörfern dicht unter den Wolken und vom Schnee erstickt, verschwinden Menschen. Hauptmann Langlois spürt ihnen mit seinen Gendarmen nach und wird immer mehr zu einer mysteriösen Figur. Jean Giono lässt von diesem rätselhaften Mann – bis an den Endpunkt seines Schicksals – in einem vielstimmigen und wie mündlichen Bericht über die Zeiten hinweg in ener ganz eigenen, suggestiven Kunstsprache erzählen. Sie rührt an unsere Existenz. Was ist ein Mensch allein, ein Mensch voller Not?

Jean Giono hat einzigartige Meisterwerke der französischen Literatur seiner Epoche geschaffen. In Deutschland ist der grosse Unkbekannte noch zu entdecken.

Über die Autorin / über den Autor:

Jean Giono (1895-1970) kehrte als Pazifist aus dem Soldatendienst im Ersten Weltkrieg zurück in seinen Heimatort. Sein Romandebüt 1930 brachte ihm augenblicklichen Erfolg und die Anerkennung seiner Schriftstellerkollegen ein. Er entdeckte Herman Melville für Frankreich und übersetzte dessen Moby Dick – nicht zuletzt die Aufnahme in die Académie Goncourt und in die Ehrenlegion zeugen von seiner Stellung im literarischen Frankreich, die er bis heute einnimmt.

Preis: CHF 55.50
Sprache: Deutsch (aus dem Französischen von Caroline Vollmann)
Art: Gebundenes Buch
Erschienen: 2018 (1947)
Verlag: Die andere Bibliothek
ISBN: 978-3-8477-0408-9
Masse: 284 S.

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