Christoph W. Bauer

Niemandskinder

Klappentext:

Ein junger Mann unterwegs in den Häuserschluchten von Paris: Über zehn Jahre ist es her, seit er zuletzt in der Stadt war, und ebenso lange, seit seine vergangene Liebe Samira und er getrennte Wege gegangen sind. Nun erfassen ihn an jeder Ecke Erinnerungen an die gemeinsame Zeit. Dabei ist es vordergründig eine andere Frau, der er auf der Spur ist – Marianne, Kind einer österreichischen Mutter und eines marokkanischen Vaters, aus derselben Gegend in den Alpen wie er stammend, jedoch seit bald vier Jahrzehnten vermisst. Eine Zeitungsmeldung mit ihrem Bild hat ihn elektrisiert: Ihr Gesicht ähnelt dem Samiras frappierend ...

Es ist ein Buch über Kindheiten, Liebe und Verlust, in dem Christoph W. Bauer Niemandskindern ganz unterschiedlicher Art nachspürt. Ein Reigen von Abwesenden, während sich in atmosphärisch dichten Bildern eine weitere Hauptfigur erhebt: ein Paris zwischen dem Glanz seines Zentrums und der Düsternis seiner Peripherie, in seiner Zerrissenheit sinnbildlich für das gegenwärtige Frankreich.

Über die Autorin / über den Autor:

Christoph W. Bauer, geboren 1968 in Kärnten, aufgewachsen in Tirol. Verfasst Lyrik, Prosa, Essays, Hörspiele und Übersetzungen. Zahlreiche Veröffentlichungen, mehrere Auszeichnungen, u.a. Reinhard-Priessnitz-Preis (2001), Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Preis (2002). Outstanding Artist Award (2015). Seine Werke erscheinen bei Haymon.

Preis: CHF 26.90
Sprache: Deutsch
Art: Gebundenes Buch
Erschienen: 2019
Verlag: Haymon
ISBN: 978-3-7099-7255-7
Masse: 183 S.

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