Valeria Parrella

Versprechen kann ich nichts

Klappentext:

Auf Nisida, einer Insel vor Neapel, liegt die Jugendstrafanstalt der Stadt. Dort unterrichtet die 50-jährige Elisabetta Mathematik. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes stürzt sie sich in die Arbeit. Morgens durchquert sie die lärmenden Strassen, lässt Staub und Trauer hinter sich und verspürt Erleichterung, sobald sich das Gefängnistor hinter ihr schliesst. Als die eigensinnige Almarina in Nisida landet, wird dies für Elisabetta zur persönlichen Prüfung. Wie weit geht ihre Verantwortung für die Jugendlichen? Kann Elisabetta der jungen Frau, die vor dem gewalttätigen Vater aus Rumänien geflohen ist, helfen? Oder ist es in Wirklichkeit sie selbst, die Halt sucht? Die Geschichten der Frauen verbinden sich zu einem Porträt des heutigen Italiens – ein aufrichtiger, hochaktueller Roman über die grosse Frage nach dem richtigen Handeln.

Über die Autorin / über den Autor:

Valeria Parrella, 1974 geboren, studierte Sprachwissenschaften und arbeitete als Buchhändlerin und Schauspielerin. Für ihr literarisches Schaffen wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt stand sie mit Versprechen kann ich nichts auf der Shortlist für den Premio Strega 2020. Bei Hanser erschien ihr Erzählband Liebe wird überschätzt (2017). Valeria Parrella lebt in Neapel.

Verena von Koskull hat Italienisch und Englisch in Berlin und Bologna studiert. Sie übertrug unter anderem Carlo Levi, Salman Rushdie, Gianrico Carofiglio, Antonio Scurati und Edoardo Albinati ins Deutsche. 2020 wurde sie mit dem Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis ausgezeichnet.

Preis: CHF 26.90
Sprache: Deutsch (aus dem Italienischen von Verena von Koskull)
Art: Gebundenes Buch
Erschienen: 2021 (2019)
Verlag: Hanser
ISBN: 978-3-446-26919-4
Masse: 143 S.

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