Masha Gessen

Leben mit Exil. Über Migration sprechen

Klappentext:

Migration ist eines der bestimmenden Themen unserer Zeit. Kein Tag vergeht, an dem im Fernsehen oder in den sozialen Medien nicht über Geflüchtete, Fluchtursachen oder Flüchtlingshilfe diskutiert würde. In den Hintergrund gerät dabei, welche Konsequenzen Begriffe und Ausdrucksweisen haben. Zu oft bringt schon unsere Sprache die Betroffenen zum Schweigen, etwa wenn aus Menschen "Asylanten", "Fremde" oder in den Worten von US-Präsident Trump: "Illegale" werden.

In drei Vorträgen denkt Masha Gessen darüber nach, welche Rolle Journalistinnen und Journalisten haben, wenn es darum geht, über Migration und Migranten zu berichten, zu sprechen, zu schreiben. Gessen berichtet von Menschenrechtsaktivisten aus Russland, Homosexuellen aus dem Iran – und aus der eigenen Familiengeschichte. Die Porträts fügen sich zu einem beeindruckenden Plädoyer für die menschliche Würde.

Über die Autorin / über den Autor:

Masha Gessen, geboren 1967 in Moskau, wurde mit dem Buch Der Mann ohne Gesicht: Wladimir Putin. Eine Enthüllung (2012) bekannt. Für Die Zukunft ist Geschichte. Wie Russland die Freiheit gewann und verlor erhielt Gessen u.a. den National Book Award (2017) und den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung (2019). Gessen schreibt für das Magazin The New Yorker und lehrt am Amherst College.

Preis: CHF 17.90
Sprache: Deutsch (aus dem Englischen von Ursel Schäfer)
Art: Taschenbuch
Erschienen: 2020
Verlag: Suhrkamp
ISBN: 978-3-518-12743-8
Masse: 98 S.

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