Aktuelle Veranstaltung

Sa, 22.12.2018, 16:15 Uhr

Mary Magdalene

Mary


Ort:
Kino Xenix

Erzählt wird die Geschichte der wohl umstrittensten Frau an der Seite von Jesus Christus – einer den Männern ebenbürtigen Frau, die über Jahrhunderte in der westlichen Kirche als Sünderin gebrandmarkt war.
Maria Magdalena (Rooney Mara) ist eine willensstarke, mutige junge Frau und emanzipierte Christin, die gegen die Geschlechterrollen und Familienstrukturen ihrer Zeit rebelliert. Als sie sich weigert, einen Witwer zu heiraten, der einer Mutter für seine Kinder bedarf, werden ihr von der Dorfgemeinschaft auf rüde Art die Dämonen ausgetrieben. Worauf sie sich in ihr Inneres zurückzieht. Erst dem herbeigerufenen Heiler Jesus von Nazareth (Joaquin Phoenix) gelingt es, sie aus ihrer Apathie zu wecken. In der Folge sagt sich Maria von ihrer Familie los, um ihren ganz persönlichen Lebensweg einzuschlagen und sich als erste Frau dem charismatischen Wanderprediger und seinen Jüngern anzuschliessen. Obwohl sie von dessen Gefolgschaft teilweise abgelehnt wird, glaubt sie unbeirrt an den Messias, der nicht müde wird, das Reich Gottes zu verkünden. Maria ist es auch, die sich im Verlauf der gemeinsamen spirituellen Reise von Magdala am See Genezareth nach Jerusalem hingebungsvoll um die Opfer eines von Römern niedergebrannten Dorfes kümmert – ganz im Gegensatz zum späteren Apostel Petrus (Chiwetel Ejiofor).
Als weibliche Jüngerin Jesu und als Zeugin seiner Kreuzigung, Grablegung und Auferstehung ist Maria Magdalena eine der zentralen Figuren der Bibelgeschichte. Erst im Jahr 2016 wurde die lange als Hure verschriene tiefgläubige Christin durch Papst Franziskus mit den männlichen Aposteln auf eine Stufe gestellt. Aus dem Script der beiden Drehbuchautorinnen Helen Edmundson und Philippa Goslett ist ein historisches Biopic entstanden, das ganz entscheidend von Rooney Maras zurückhaltender und trotzdem intensiver Darstellung geprägt ist. Eine ebenso seriöse wie faszinierende Auseinandersetzung mit den Ursprüngen des Christentums.

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Vorschau

Leo Luca
Mi, 16.01.2019, 20:00 – 22:00 Uhr

Podium mit Leoluca Orlando

Die Wiedergeburt von Palermo

Ort:
Klubsaal, Kaufleuten, Zürich
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eoluca Orlando ist einer der schillerndsten Politiker Italiens. Als Bürgermeister von Palermo hat er es gewagt, den Kampf gegen die Mafia aufzunehmen. Darauf setzte ihn das organisierte Verbrechen zuoberst auf seine Todesliste. Orlando galt lange als “wandelnder Toter”. Doch er hat überlebt. Dass Palermo heute eine der schönsten Städte Europas ist, verdankt es zu einem grossen Teil seinem Bürgermeister.  

Leoluca Orlando reist nach Zürich, um über seinen Kampf gegen das Verbrechen und über die Liebe zu seiner Stadt zu erzählen. Danach beantwortet Orlando Fragen zur politischen und ökonomischen Lage Italiens.

Moderation: Sandro Benini (Auslandredaktor Tages-Anzeiger). In deutscher Sprache.

Veranstalter: Kaufleuten Kultur , Tages-Anzeiger und italienische Botschaft in Bern

Edouard Louis Wer ha
Do, 07.02.2019, 20:00 Uhr

Lesung mit Edouard Louis

Aus seinem neuen Buch: Wer hat meinen Vater umgebracht?

Ort:
Kaufleuten, Zürich
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In seinem neuen Buch Wer hat meinen Vater umgebracht sieht Louis das anders, mittlerweile versteht er die Gewaltausbrüche seines Vaters, der unter der sozialen Ungerechtigkeit einer Gesellschaft leidet, die für Menschen wie ihn keinen Platz hat. Louis erinnert sich an einen liebevollen und fürsorglichen Vater, der seinem Sohn wünscht, aus den einfachen Verhältnissen auszubrechen.

Mediterranean Odyssee
Sa, 09.02.2019, 20:00 Uhr

Mediterranean Odyssee

Die musikalischen Säulen des Mittelmeerraumes

Ort:
Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich
Weitere Informationen

RFCA – Rebetiko, Fado und Canto Alentejano – drei der seltensten Musikstile, alle auf der Liste des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO, werden von renommierten Künstlern aus Griechenland und Portugal präsentiert.

Alle drei Richtungen beinhalten Musik der leidenden Bevölkerung mit starkem Bezug zum täglichen Überlebenskampf. Die Musik zeigt auch alle Facetten der Liebe auf und die Art, wie die Liebe die menschliche Existenz berührt. Einige der charakteristischsten Musikinstrumente, die ihr Land geprägt haben, wie z.B. die griechische Bouzouki, die portugiesische Gitarre oder das Kanun, verbinden sich mit den hervorragenden Stimmen der Künstler und entführen das Publikum an aussergewöhnliche Orte.

Das Programm besteht aus Liedern sowohl aus Griechenland wie auch aus Portugal, welche in thematische Einheiten gegliedert sind. Im Verlauf der Aufführung werden die drei Musikstile der beiden Länder vorgestellt (Fado, Canto Alentejano und Rembetiko), und die Musiker werden in einem interkulturellen Dialog mit ihren Instrumenten das Publikum in ihren Bann ziehen. Ebenso bekommen die Zuhöre Erläuterungen zu den in den Stücken besungenen Themen. Zwischendurch wird es kurze, gemeinsame Darbietungen aller beteiligten Musiker geben.

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maneskin
Di, 12.02.2019, 20:00 Uhr

Måneskin

Die Italo-Überflieger auf ihrer "il Ballo Della Vita"-Tour

Ort:
Klubsaal, Kaufleuten, Zürich
Weitere Informationen

«Il Ballo Della Vita»: Die neue Platte der Italo-Rocker von Måneskin hat voll eingeschlagen: Platz eins der Charts und gleich vier Singles daraus in den Top Ten Italiens, dazu Gold innerhalb einer Woche. Die Tour, die diesen Herbst startete, ging ebenso erfolgreich los. Sämtliche 15 Shows in den wichtigsten italienischen Clubs waren innert Kürze ausverkauft. Måneskin sind eine Band, die aus vier jungen Musikern zwischen 17 und 19 Jahren besteht. Måneskin bedeutet Mondschein auf dänisch – eine Referenz an die Herkunft von Bassistin Viktoria. Die Bandmitglieder kennen sich seit der Mittelschule, begannen aber erst vor drei Jahren miteinander zu musizieren. Ihr Sound ist eine Mischung aus Rock, Rap, Reggae, Funk und Pop, getragen von der souligen Stimme von Frontmann Damiano.

Raichel]
Mo, 04.03.2019, 20:30 Uhr

Idan Raichel

Fusion / World / Israel / Ethiopian

Ort:
Moods, Schiffbauhalle, 8005 Zürich
Weitere Informationen

Mit seinem Idan Raichel Projekt erlangte er Weltruhm: Seine Songkunst, die israelische Klänge mit afrikanischen Färbungen zu einer weltumspannenden Popsprache vereint, wurde zum Symbol für die Macht der Musik, die Menschen zusammenbringt. Nun besinnt sich Idan Raichel auf die pure Essenz seiner Songs und zeigt sich sanfter und melodiöser. Der Komponist, Pianist und Sänger begleitet sich selbst mit dem akustischen, sowie elektronischen Piano, mit Perkussion und einigen Spielsachen seiner beiden Töchter. Intimer und reduzierter spielt er Songs der letzten 12 Jahren und präsentiert sie, beziehungswiese die Geschichten dahinter so, wie sie ursprünglich entstanden sind.

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Parisien]
Di, 05.03.2019, 20:30 Uhr

Émile Parisien Quartet

Ort:
Moods, Schiffbauplatz, 8005 Zürich
Weitere Informationen

Zuhören ist eine grosse Freude, Zusehen spektakulär: Der junge, französische Saxophonist lebt jeden Augenblick der Musik und macht sie zum Tanz, egal ob mit eigenen Projekten, an der Seite von Daniel Humaire oder im Duo mit dem Akkordeonisten Vincent Peirani. Das Quartet von Parisien spielt Musik, die vielleicht nur Franzosen machen können: Sie ist intellektuell und ruchlos, provokativ und witzig, anarchisch und diszipliniert. Der mit Preisen überhäufte Émile Parisien veröffentlicht im Februar 2019 sein neues Album, welches er an diesem Abend zum Besten geben wird.

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Feridun
Di, 21.05.2019, 20:00 Uhr

Feridun Zaimoglu

Die Geschichte der Frau - geschrieben von diesem Mann

Ort:
Festsaal, Kaufleuten, Zürich
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Feridun Zaimoglu wagt ungeheuerliches: Er schreibt Die Geschichte der Frau. Er lässt dabei zehn ausserordentliche Frauen zur Sprache kommen vom Zeitalter der Heroen bis heute. Ihre Erzählungen, die nie überliefert wurden - weil die Männer ja die Geschichte schrieben, nicht wahr? Frauen sind in der Geschichte stets nur schweigend dekorativ, gehorsam gewesen - doch nun sprechen sie, klar und laut, wie eine abgefeuerte Kugel.
Ein feministisches Manifest ist dieser Roman geworden, ein Bekenntnis zur Notwendigkeit einer neuen Menscheitserzähung aus der Sicht der Frau.