Aktuelle Veranstaltung

Di, 19.10.2021So, 14.11.2021

Orient Express Filmtage 2021

Bern-Zürich-Basel

Oeff


Ort:
Bern-Zürich-Basel

Die Filmtage finden vom 19. bis 24.10.2021 in Bern; vom 3. bis 7.11.2021 in Zürich und vom 11. bis 14.11.2021 in Basel statt.

Die Orient-Express Filmtage setzen den Fokus im Jahr 2021 auf Premierenfilme und verfolgen eine Route von der Türkei nach Iran, Irak, Syrien, Griechenland, Armenien, Aserbaidschan, Serbien und zurück in die Schweiz. Kurdistan, welches als eigener, unabhängiger Staat nicht existiert, kommt dabei eine besondere Aufmerksamkeit zu. Ein Gebiet, welches aufgeteilt auf Türkei, Iran, Irak und Syrien mehreren Grenzen unterworfen ist und eine Volksgruppe, die trotz religiöser, kultureller und historischer Unterscheidungen ineinander verwachsen ist und deren Existenz an sich keine Anerkennung findet.

Programm Bern

Programm Zürich

Programm Basel

Vorschau

Do, 21.10.2021, 18:30 Uhr

Cacciateli! Quando i migranti eravamo noi

Encontro con il scrittore Concetto Vecchio

Ort:
Weisser Saal, Volkshaus, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zurigo
Weitere Informationen

Lo scrittore presenterà il suo libro Cacciateli. Quando i migranti eravamo noi. (Feltrinelli, 2019).

In Svizzera la traduzione del libro in tedesco Jagt sie weg! (Orell Füssli, 2020) è stata nella classifica dei libri più venduti per settimane. 

Sarà garantito un servizio di traduzione simultanea italiano-tedesco.

Zuerich liest
Mi, 27.10.2021So, 31.10.2021

Zürich liest startet

Weitere Informationen
Prix Goncourt
Mi, 27.10.2021, 19:00 – 20:30 Uhr

Le Choix Goncourt de la Suisse

"Les livres qu’on M"

Ort:
ETH Zürich, LEE E 101 Leonhardstrasse 21 8092 Zürich Gebäude LEE, EG, Raum LEE E 101
Weitere Informationen

Le prix Goncourt est le prix littéraire le plus prestigieux en France. Depuis quelques années, à partir de la première liste d’une quinzaine de titres que l’Académie Goncourt annonce à la mi-septembre, des étudiant·e·s inscrit·e·s dans différentes institutions universitaires suisses lisent les textes au sein de comités de lecture afin d'en discuter et d’établir un choix.

Quels livres seront retenus cette année pour le Choix Goncourt de la Suisse? Un débat animé par Laurence Hainault-Aggeler entre professeur·e·s, étudiant·e·s et autres participant.e.s. Vous êtes chaleureusement invité·e·s à participer. Une table pour la vente des livres sera proposée par la librairie mille et deux feuilles.
Organisé par Aux arts etc. (www.auxartsetc.ch), la Chaire de littérature et culture françaises de l’EPFZ (ETH) (www.francais.ethz.ch) et l’Institut de langues et de littératures romanes de l’Université de Zurich (www.rose.uzh.ch). Plus d'infos sur la rencontre: www.auxartsetc.ch.

Eintritt:

Teilnahme nur mit gültigem Covid-Zertifikat.

Tickets:

Keine Tickets, nur Reservation unter Email

Do, 28.10.2021, 19:30 – 21:00 Uhr

Cyrill Stieger

Die Macht des Ethnischen

Ort:
Buchhandlung mille et deux feuilles, Glasmalergasse 6, 8004 Zürich
Weitere Informationen

Cyrill Stieger stellt sein neues Buch über die sichtbaren und unsichtbaren Trennlinien auf dem Balkan vor. Darin geht er der Frage nach, ob sich die im Krieg aufgerissenen ethnischen Grenzen verfestigt oder ob sie sich mit der neuen Generation wieder aufgeweicht haben. Die Instrumentalisierung und Manipulation von Erinnerungen sind aktuelle Fragen in Zeiten des erstarkten Nationalismus und zunehmender autoritärer Tendenzen. Cyrill Stieger nimmt uns mit auf seine Reise zu den Menschen, die auf seine Fragen antworten und verbindet diese anschaulich mit historischen und politischen Analysen.

Eintritt: CHF 15.00

Mit Ermässigung: CHF 7.00 
(Legi, Schüler, Lehrlinge, IV-Bezüger, Kulturlegi, AHV-Bezüger)

Tickets unter EmailWebseite, 041 291 11 33

MigrArt
Do, 28.10.2021Do, 18.11.2021

Fractured Spine. Widerstand durch Sichtbarkeit von Zensur in Journalismus und Kunst

Do, 28.10.2021 (Vernissage ab 18 Uhr) / Do,18.11.2021 (Finissage ab 18 Uhr). Eine Ausstellung des Vereins MigrArt. Kuratiert von Niştiman Erdede

Ort:
Photobastei 2.0, Sihlquai 125, 8005 Zürich
Weitere Informationen

Die Ausstellung zeigt Werke von Künst ler*innen, die spezifische Formen des Widerstands zum Ausdruck bringen. Es geht um Menschenrechte, das Recht auf freie Meinungsäusserung und deren Verletzung durch staatliche Repressionen. Zensur, Kunst und Journalismus stehen inhaltlich im Fokus. Sie regen eine vertiefte Reflexion zu den Fragen an, was Meinungsfreiheit unter einem autokratischen Regime bedeutet und wie Meinungsfreiheit im institutionellen Rahmen einer Ausstellung ausgeübt werden kann?

Künst ler*innen: Black on Black, Birds of Babylon, Black Pitch, belit sağ, Ercan Richter, Ferhan Mordeniz, Forensic Architecture, Gäel Le Ny, Gianluca Constantini, Hito Steyerl, hêlîn, Hüsamettin Bahçe, Manuela Hitz, !Mediengruppe Bitnik, Melih Sarıgöl, Oktay Ince, Sally Schonfeldt, Yousif Salih, Zehra Doğan

Öffnungszeiten Mittwoch & Sonntag 12–18 Uhr, Donnerstag – Samstag 12–21 Uhr

Rahmenprogramm:

14.11.2021, 19.30 Uhr Citykirche Offener St. Jakob, Stauffacherstrasse 34, 8004 Zürich
Filmprogramm und Performances

Weitere Veranstaltungen siehe www.migrart.ch

Fr, 29.10.2021, 19:30 – 21:00 Uhr

Auf Spurensuche mit Ina Boesch

Weltwärts

Ort:
Buchhandlung mille et deux feuilles, Glasmalergasse 6, 8004 Zürich
Weitere Informationen

Ina Boesch liess sich für die Geschichte ihrer Vorfahren von einer Hauptfrage leiten: Wie waren die Zürcher Kaufleute Kitt mit der Welt verbunden? Sie folgte ihren globalen Spuren nach Ägypten, in die Karibik und die USA und durchforstete Archive. Ihre Recherche förderte viele Beweise einer kolonialen Verflechtung zutage. Baschi und Sebastian handelten mit Gewürzen, Anna Margaretha konsumierte überseeische Produkte, Rudolf diente als Söldner, Salomon mischte im Dreieckshandel mit und Armin packte das Ägyptenfieber. Von diesen Figuren, die sich "weltwärts" bewegten, erzählt Ina Boesch, indem sie die Geschichte ihrer Recherche gekonnt mit Fakten und Imagination verwebt.

Eintritt: CHF 15.00

Mit Ermässigung: CHF 7.00 
(Legi, Schüler, Lehrlinge, IV-Bezüger, Kulturlegi, AHV-Bezüger)

Tickets unter EmailWebseite, 041 291 11 33

Sa, 30.10.2021, 18:00 – 19:30 Uhr

Johanna Lier

Amori. Die Inseln

Ort:
Buchhandlung mille et deux feuilles, Glasmalergasse 6, 8004 Zürich
Weitere Informationen

In ihrem neuen Buch lässt Johanna Lier neun Männer und Frauen aus dem Lager Moria auf der Insel Lesbos, Geflüchtete und Aktivistinnen, zu Wort kommen, die der Autorin (oder ihrem fiktiven Alter Ego Henny L.) erzählen, was es braucht, um dort zu überleben. Es geht um Hunger, Kälte, Hitze, Warten, Gewalt und um den radikalen Kontrollverlust über das eigene Leben. Sie fliehen vor Krieg, Diktatur und den Auswirkungen der Klimakatastrophe; manche sind auf der Suche nach einem besseren Leben; allen ist gemein, dass sie in seeuntüchtigen Gummibooten das Ägäische Meer überqueren und auf den griechischen Inseln in Lagern gefangen gehalten werden, bis entschieden ist, ob sie in Europa Asyl beantragen dürfen. Das kann Jahre dauern. Amori. Die Inseln» ist keine Chronik der Skandale, sondern ein Bericht, der mit literarischen Mitteln die Nähe zu den Beteiligten sucht, und wo die Protagonistinnen der Autorin ihre eigenen Vorstellungen von persönlicher Erfüllung und Freiheit entgegensetzen.

Eintritt: CHF 15.00

Mit Ermässigung: CHF 7.00 
(Legi, Schüler, Lehrlinge, IV-Bezüger, Kulturlegi, AHV-Bezüger)

Tickets unter EmailWebseite, 041 291 11 33

Sa, 30.10.2021, 20:30 Uhr

Yishai Sarid

Siegerin

Ort:
Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Wie lernt man zu töten, ohne daran zu zerbrechen? Als Psychologin berät Abigail seit Jahren erfolgreich das israelische Militär, wie es Soldaten besser auf Einsätze vorbereitet. Doch dann wird ihr einziger Sohn Schauli einberufen, und sie muss sich entscheiden: Was wiegt schwerer, das Wohl ihres Landes oder das ihres Kindes? Der israelische Bestsellerautor Yishai Sarid schreibt über eine zielstrebige, leidenschaftliche Frau, deren Familien- und Liebesleben im Schatten des Tötens stattfindet. Yishai Sarid wurde 1965 in Tel Aviv geboren, wo er bis heute lebt. Nachdem er als Nachrichtenoffizier in der israelischen Armee tätig war, studierte er in Jerusalem und an der Harvard University und arbeitete später als Staatsanwalt. Heute ist er als Rechtsanwalt tätig und veröffentlicht Artikel in diversen Zeitungen.

In Kooperation mit Omanut, Forum für jüdische Kunst und Kultur

Tickets

Die Rebellin
So, 31.10.2021, 16:00 – 17:30 Uhr

Simona Baldelli

Alfonsina Strada – die erste Frau, die den Giro d'Italia fuhr

Ort:
Les Halles Pfingstweidstrasse 6 8005 Zürich
Weitere Informationen

Simona Baldelli hat sich ans Hinterrad von Alfonsina Strada geheftet, die sich wortwörtlich aus dem Sumpf gestrampelt hat. 

Schon als kleines Mädchen hat Alfonsina Strada einen grossen Traum: Fahrrad zu fahren und das möglichst schnell. 1891 als eines von vielen Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen im norditalienischen Dörfchen Fossamarcia geboren, saust sie auf dem alten Drahtesel ihres Vaters heimlich durch die Nacht. Trotz Verbots meldet sie sich zu Rennen an, gewinnt und will noch mehr: am grossen Giro d’Italia teilnehmen, für den jedoch nur Männer zugelassen sind. Mit Mut, Fantasie und dem unerschütterlichen Glauben an sich selbst bereitet sie sich auf den Coup ihres Lebens vor …

Als Gast: Marlen Reusser. Marlen Reusser hat ihren Beruf als Ärztin aufgegeben, um Profiradsportlerin zu werden. Sie wurde 2. im WM‑Zeitfahren 2020, 3. beim EM‑Zeitfahren 2020, Radsportlerin des Jahres 2020 und ist 6-fache Schweizer Meisterin.

Ein Nachmittag für Ciclistas und Gümmeler. Moderation: Laura Scuriatti; Sprecherin: Wanda Wylowa.

Eintritt: CHF 25.00

Mit Ermässigung: CHF 20.00 
(Legi, Schüler, Lehrlinge, IV-Bezüger, Kulturlegi)

Tickets

Eine runde Sache
So, 31.10.2021, 16:00 – 17:30 Uhr

Tomer Gardi

Eine runde Sache

Ort:
Theater Neumarkt Neumarkt 5 8001 Zürich
Weitere Informationen

Tomer Gardi hat bereits in seinem ersten Roman keinen Stein auf dem anderen gelassen: Trug er in Stein, Papier (Rotpunktverlag, 2013) im übertragenen Sinn Steine ab, um die Geschichte des Kibbuzes zu erfahren, in dem er aufgewachsen ist, sind es dieses Mal Farbschichten, die verraten sollen, wie Wirklichkeit und Imagination, aber auch ganz konkret westlicher Reichtum und Sklaverei in Verbindung stehen. Während im ersten Teil seines neuen Romans Eine runde Sache (Droschl Verlag, 2021) wie in Broken German (Droschl Verlag, 2016) das Spiel mit einer Art Pidgin-Deutsch eine humorvoll-ernste Ebene schafft, die auch immer wieder ins Sarkastische kippt und mit Anspielungen auf deutsche Mythen und Dichtung jongliert, ist der zweite eine elegante, aber verstörende Lektion in westlicher Kolonialgeschichte. Dass das Ganze sich zu einer runden Sache formt, ist der Zusammenarbeit Tomer Gardis mit der kongenialen Übersetzerin Anne Birkenhauer zu verdanken, die den Anlass moderieren wird.

Reihe: Omanut präsentiert israelische Autoren

Eintritt: CHF 30.00

Mit Ermässigung: CHF 15.00
(Das Theater Neumarkt kennt ein Wahlpreissystem (siehe www.theaterneumarkt.ch)
Omanut-Mitglieder, Legi, Schüler, Lehrlinge, IV-Bezüger, Kulturlegi, AHV-Bezüger)

Tickets unter EmailWebseite, 044 267 64 64 

Für Menschen mit Gehbehinderung: Bitte anmelden oder beim Eingang melden.

So, 31.10.2021, 19:00 – 21:30 Uhr

Zeruya Shalev

Schicksal

Ort:
Theater Neumarkt Neumarkt 5 8001 Zürich
Weitere Informationen

In ihrem neuen Roman Schicksal (Berlin Verlag, 2021) schöpft Zeruya Shalev aus der eigenen Biographie: Wie ihr Vater sind zwei der Protagonisten in ihrer Jugend Teil der radikal-zionistischen Untergrundsorganisation "Lechi" gewesen. Das Opfer, das beide ihren Ideen bringen, treibt sie bis an ihr Lebensende um. In diesem Gewebe aus Liebe und Schuld, Passion und Ohnmacht, sind auch die Nachkommen der beiden gefangen. Der Roman schöpft aus den grossen Themen der Menschheitsgeschichte und ist auch eine Hymne auf die mütterliche Liebe, die wie einst die biblische "Ir Miklat»" Raum für Vergebung schafft. Dass solche sprachlichen Anspielungen auch im Deutschen funktionieren, ist der Übersetzerkunst Anne Birkenhauers zu verdanken, die erstmals einen Roman von Zeruya Shalev übertragen hat und das Gespräch mit der Autorin, die zu einer Freundin geworden ist, führen wird.

Reihe: Omanut präsentiert israelische Autoren

Eintritt: CHF 30.00

Mit Ermässigung: CHF 15.00
(Das Theater Neumarkt kennt ein Wahlpreissystem (siehe www.theaterneumarkt.ch)
Omanut-Mitglieder, Legi, Schüler, Lehrlinge, IV-Bezüger, Kulturlegi, AHV-Bezüger)

Tickets unter EmailWebseite, 044 267 64 64 

Für Menschen mit Gehbehinderung: Bitte anmelden oder beim Eingang melden.

11-09-Ali-Al-Muqriعلي-المقري
Di, 09.11.2021, 19:30 Uhr

Ali Al-Muqri

Writers in Prison Day 2021

Ort:
Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Am Writers in Prison Day wird weltweit immer Mitte November der verfolgten Schriftsteller*innen gedacht.

Das DeutschSchweizer Pen Zentrum DSPZ widmet diesen Tag dem jemenitischen Schriftsteller und Journalisten Ali Al-Muqri: In seinen Romanen und Essays setzt Ali Al-Muqri sich für Multikulturalismus, die Rechte von Frauen und ethnischen Minderheiten ein. Momentan lebt er im französischen Exil.Das Gespräch mit dem Autor führt Anita Streule (Amnesty International). Urs Gösken liest die deutschen Texte.

In Kooperation mit dem DeutschSchweizer Pen Zentrum DSPZ.

Tickets hier.

All das Verlieren
Di, 16.11.2021, 20:00 Uhr

Leïla Slimani: All das zu verlieren

Lesung und Gespräch

Ort:
Klubsaal, Kaufleuten, Pelikanplatz, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Leïla Slimani gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Slimani, 1981 in Rabat geboren, wuchs in Marokko auf und studierte an der Pariser Eliteuniversität Sciences Po. Ihre Bücher sind internationale Bestseller. Für den Roman Dann schlaf auch du wurde ihr der renommierte Prix Goncourt zuerkannt. Am Festival präsentiert die französisch-marokkanische Autorin ihren preisgekrönten Debüt-Roman All das zu verlieren.

Das Buch handelt von der Zerrissenheit einer Frau: Nach aussen hin führt Adèle ein Leben, dem es an nichts fehlt. Sie arbeitet für eine Pariser Tageszeitung, ist unabhängig. Mit ihrem Ehemann, einem Chirurgen, und ihrem kleinen Sohn lebt sie in einem schicken Viertel, ganz in der Nähe von Montmartre. Sie reisen, sie fahren übers Wochenende ans Meer. Dennoch macht Adèle dieses Leben nicht glücklich. Gelangweilt eilt sie durch die grauen Strassen, trifft sich mit Männern, hat Sex mit Fremden. Sie weiss, dass ihr die Kontrolle entgleitet. Sie weiss, dass sie ihre Familie verlieren könnte. Trotzdem setzt sie alles aufs Spiel.

Tickets

Huda_Shaarawy
Do, 18.11.2021, 19:00 Uhr

"Ich kämpfe, also bin ich"

Die frühen Feministinnen Hudā Schaʿrāwī und Doria Shafik im Ägypten nach 1920

Ort:
mille et deux feuilles, Glasmalergasse 6, 8004 Zürich
Weitere Informationen

Maya Doetzkies und Olfat Wassef stellen zwei Feministinnen vor, die sich in Ägypten zwischen 1920-1960 mit dem Mut von Löwinnen für die politischen Rechte der Frauen auf nationaler und internationaler Ebene eingesetzt haben.

Präsentation: Deutsch; Gespräch: Englisch (mit zusammenfassender Übersetzung); Lesung: Französisch und Arabisch

Eintritt: 15.- Fr., mit Zertifikat; Zoom-Link: 10.- Fr.; Anmeldung unter 044 291 11 33 oder info@milleetdeuxfeuilles.ch

Edoardo Bennato
So, 28.11.2021, 20:00 Uhr

Edoardo Bennato

Konzert

Ort:
Klubsaal Kaufleuten, Zürich
Weitere Informationen

Italiens grosser Rocker und Cantautore spielt alle seine Hits und neue Musik 

Tickets

Die Freiheit einer Frau
So, 28.11.2021, 20:00 Uhr

Edouard Louis: Die Freiheit einer Frau

Lesung und Gespräch

Ort:
Kaufleuten, Pelikanplatz, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Édouard Louis erzählt in Die Freiheit einer Frau schonungslos und liebevoll von seiner Mutter. Die Geschichte der Befreiung einer Frau.

"Meine Mutter hat ihr ganzes Leben mit Armut und männlicher Gewalt gekämpft". Eines Tages stand Édouard Louis' Mutter einfach auf und ging. Weg aus der Gegend, weg von ihrem zweiten Mann, der wie der erste soff und sie demütigte. Édouard Louis erzählt eindringlich und gnadenlos vom Wunsch, als Kind eine andere Mutter zu haben, und vom grossen Glück, sie heute als befreite und glückliche Frau zu erleben.

Tickets

Jugoslawien Partisanin Kopie
Do, 02.12.2021, 19:00 Uhr

"Proletarier der Welt, wer wäscht Eure Socken?"

Frauenrechte in Jugoslawien ab 1945

Ort:
mille et deux feuilles, Glasmalergasse 6, 8004 Zürich
Weitere Informationen

Astrid Rana und Maya Taneva geben Einblick in die Frauenrechte im real existierenden Kommunismus in Jugoslawien ab 1945 und lassen Frauen von damals wie heute zu Wort kommen – eine literarische Perspektive. 

Präsentation und Gespräch: Deutsch

Eintritt: 15.- Fr., mit Zertifikat; Zoom-Link: 10.- Fr.; Anmeldung unter 044 291 11 33 oder info@milleetdeuxfeuilles.ch

Marco Masini
So, 05.12.2021, 20:00 Uhr

Marco Masini

Konzert

Ort:
Kaufleuten, Klubsaal, Pelikanplatz, 8001 Zürich
Weitere Informationen

In den späten achtziger Jahren spielte er noch in der Band von Umberto Tozzi, mit dem er 2006 auch das Erfolgsalbum Tozzi/Masini herausgab und anschliessend gemeinsam auf Tournee ging. Heute gehört Marco Masini zu den populärsten Cantautori Italiens, für den – wie für fast alle anderen auch – das Festival San Remo das grosse Karrieren-Sprungbrett war. Schon 1990 gewann er bei den Newcomers und 2004 in der Hauptkategorie mit seinem Hit «L’uomo volante». Dazwischen sorgte er vor allem mit seinem Album «T’innamorerai» mit dem Skandalhit «Vaffanculo» für Furore. 2020 feiert Masini sein 30-jähriges Bühnenjubiläum, mit einem neuen Album, einem Gastauftritt beim San Remo Festival und mit einer ausgedehnten Tournee, die ihn am 15. April für sein einziges Konzert in der Schweiz ins Kaufleuten Zürich führen wird. Wie schon im Herbst 2018 wird er mit kraftvoll-rauher Stimme und grandiosen Songs seine vielen Fans begeistern. Grande, Marco!

Tickets

Manifesto-del-Movimento-di-Liberazione-della-donna Kopie
Do, 09.12.2021, 19:00 Uhr

"Wir spucken auf Hegel"

Carla Lonzi und die autonome Frauenbewegung im Italien der 1970er Jahre

Ort:
mille et deux feuilles, Glasmalergasse 6, 8004 Zürich
Weitere Informationen

Elisa Fuchs und Francesca Dagnino berichten vom feministischen Aufbruch in Italien – aus eigener Perspektive und in Texten von Carla Lonzi. Sie stellt die von Männern geprägten Vorstellungen von Gesellschaft, Sexualität, Philosophie und Kunst radikal in Frage.  

Präsentation: Deutsch; Gespräch: Englisch (mit zusammenfassender Übersetzung)

Eintritt: 15.- Fr., mit Zertifikat; Zoom-Link: 10.- Fr.; Anmeldung unter 044 291 11 33 oder info@milleetdeuxfeuilles.ch

Elif Shafak
Do, 03.03.2022, 20:00 Uhr

Elif Shafak

Talk NZZ live

Ort:
Kaufleuten, Klubsaal, Pelikanplatz, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Elif Shafak gehört zu den meistgelesenen Schriftstellerinnen weltweit. Zunächst in der Türkei mit ihren sozialkritischen Texten berühmt geworden, ist sie heute eine der bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Literatur. Gleichberechtigung und freiheitliche Werte sind ihre Maxime. Und Mittel im Kampf gegen die gesellschaftliche Verrohung und den Vormarsch der Autokraten, die am Selbstverständnis der westlichen Demokratien rütteln.

Im Kaufleuten spricht Elif Shafak nun mit Felix E. Müller (ehemaliger Chefredakteur NZZ am Sonntag) über die auseinanderbrechende Weltordnung und ihr Engagement für Rechte von Frauen und Minderheiten. 

Das Gespräch findet auf Englisch statt.

Weitere Informationen hier.