Aktuelle Veranstaltung

So, 09.12.2018Sa, 26.01.2019

Exhibition Simone Fattal

Lebanese artist

Fattal


Ort:
Karma International, Weststr. 75, 8003 Zürich

Simone Fattal was born in Damascus and grew up in Lebanon. She first studied philosophy at the Ecole des Lettres of Beirut and then at the Sorbonne in Paris. In 1969 she returned to Beirut and started painting. She participated in numerous shows during the ten years when life in Lebanon was still possible. In 1980, fleeing the Civil War, she settled in California and founded the Post-Apollo Press, a publishing house dedicated to innovative and experimental literary work. In 1988, she returned to artistic practice by doing ceramic sculptures after enrolling at the Art Institute of San Francisco. Since 2006, she has produced works in Hans Spinner’s prestigious workshop in Grasse, France. In 2013, she released a movie, Autoportrait, which has been shown worldwide in many film festivals.

Vorschau

Taranta on the road
Mi, 12.12.2018, 18:00 Uhr

Taranta on the Road

ERSTAUFFÜHRUNG

Ort:
Kino Xenix, Zürich
Weitere Informationen

ERSTAUFFÜHRUNG: Ein leichtfüssig inszenierter Film, der auf ebenso menschliche wie intelligente Weise Themen wie Immigration oder auch Homosexualität angeht.
Kurz nach dem Arabischen Frühling 2011 erreichen die tunesischen Bootsflüchtlinge Amira (Nabiha Akkari) und Tarek (Helmi Dridi) in Apulien die italienische Küste. Die beiden Migranten, die sich nur von der Überfahrt kennen, haben kaum etwas gemeinsam und begegnen sich voller Misstrauen. Weil sie eine Mitfahrgelegenheit zum nächsten Bahnhof suchen, sprechen sie unabhängig voneinander die drei sympathischen Mitglieder der Folkpopband Gli Evangelisti an, die nach einem Konzert im Ort gerade ihren Tourbus für die Weiterfahrt beladen und Amira und Tarek mitnehmen. Nicht nur bis Gallipoli, wo es am Bahnhof von Polizisten wimmelt, sondern gleich zu ihrem nächsten Auftritt an einem Hochzeitsfest. Da die Musiker glauben, dass die beiden Tunesier ein Paar sind, das ein Kind erwartet, bieten sie an, die Gestrandeten an die französische Grenze zu fahren. Denn Amira träumt davon, Kleinkindern in Paris das Theater näherzubringen, während Tarek über Frankreich nach London gelangen will, um zusammen mit seinem Kumpel einen Gourmet-Take-away aufzumachen. Zuvor aber eröffnen Gli Evangelisti – verstärkt durch den Backgroundsänger Tarek und die furiose Tänzerin Amira – mit ihrem Act das «Sud Sound System». Dann geht die Reise weiter und endet für alle Beteiligten ganz anders als geplant.
«Es geht mir um den Gegensatz zwischen Hoffnungen und Träumen einerseits und dem Leben andererseits. Dieser Gegensatz lässt uns manchmal vergessen, wie wichtig es ist, den Augenblick zu leben – immer und in jedem Fall. Das erleben auch die Protagonisten des Films. Auf der einen Seite Amira und Tarek aus Tunesien, die sich Selbstbestimmung zum Ziel gesetzt haben, und Giovanni, Luca und Matteo auf der anderen Seite, drei Italiener Ende dreissig, deren Erfolg als Musiker auf sich warten lässt. (…) TARANTA ON THE ROAD ist mehr als ein Film über Migration; er geht gesellschaftliche Themen an und ist zugleich Roadmovie, Musikfilm und romantische Komödie.» (Salvatore Allocca)

Tickets

Musique en route
Fr, 14.12.2018, 20:30 Uhr

Musique en route und Gypsy Sound System Orkestar

Balkanekstra

Ort:
Moods, Schiffbauplatz, 8005 Zürich
Weitere Informationen

Musique en route: Eine rasante und gleichsam einfühlsame Fahrt über Stock und Stein und durch die weitläufigen und verwilderten Landschaften unbeugsamer Räuberherzen – das ist Musique en Route! Packend frisch und virtuos spielt das Trio Trouvaillen aus dem wilden Osten, knackige Balkanbeats und verträumte Melodien für das Fern- und Heimweh. Die Reise geht durch Südosteuropa und den Balkan, durch Rumänien bis nach Russland – und zurück ins tanzende Moods!

Gypsy Sound System Orkestar: Mit über 1600 internationalen Auftritten gehören die polnische DJane Olga und ihr Schweizer Partner Dr. Schnaps aus Genf zu den weltweit gefragtesten World-Music-DJs. New York, Moskau, Tokyo, Lima, Mexico City und Budapest sind nur einige ihrer Stationen. 2012 gründeten sie die Band Gypsy Soundsystem Orkestar. Balkan Brass, Tarantella, Bhangra, Flamenco, Cumbia, Electro, Drum’n’Bass oder Breakbeats sind die Zutaten für diesen feurigen Musikeintopf. Wie ein Tornado wirbelt das Gypsy Sound System Orkestra damit über den ganzen Erdball und wird euch eine unvergessliche Nacht bescheren.

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Come un gatto
Sa, 15.12.2018

Come un gatto in tangenziale

ERSTAUFFÜHRUNG

Ort:
Kino Xenix, Zürich
Weitere Informationen

ERSTAUFFÜHRUNG: Eine Proletin erteilt einem Spezialisten für Integration Anschauungsunterricht über die Besonderheiten der verschiedenen Ethnien in ihrem Wohnblock.
Giovanni (Antonio Albanese), ein wohlsituierter und kultivierter Mittfünfziger, der mit seiner dreizehnjährigen Tochter in einer gediegenen Römer Altstadtwohnung lebt, bemüht sich als Experte eines Think-Tank um EU-Gelder für die Integration von Ausländern in den städtischen Randbezirken – obwohl er keinerlei Ahnung hat, was in den Sozialsiedlungen tatsächlich vor sich geht. Ganz anders sieht der Alltag der toughen, alleinerziehenden Monica (Paola Cortellesi) aus, die wegen der Automatisierung ihre Arbeit als Supermarktkassiererin verloren hat. Sie lebt mit ihrem vierzehnjährigen Sohn und ihren kleptomanischen Halbschwestern in einem heruntergekommenen Wohnblock am Stadtrand, wo Konflikte multiethnischer Natur an der Tagesordnung sind. Unvermittelt kreuzen sich die Wege von Giovanni und Monica, weil sich ihre halbwüchsigen Kinder Agnese (Alice Maselli) und Alessio (Simone De Bianchi) ineinander verliebt haben. Die beiden Elternteile, die aufgrund ihrer Vorurteile gegenüber der Welt des jeweils anderen sofort aneinandergeraten, sind sich jedoch in einer Sache einig: dass die Beziehung ihrer Sprösslinge schnellstens ein Ende finden muss. Doch die Kids lassen sich nichts vorschreiben. Dadurch sehen sich Giovanni und Monica immer wieder und entdecken allmählich, dass die Unterschiede zwischen ihnen zwar riesig sind, dass sie aber dabei sind, Verständnis und sogar Gefühle füreinander zu entwickeln.
«Riccardo Milani baut seinen achten Film auf einer bizarren Begegnung sowie dem Aufeinanderprallen zweier völlig unterschiedlicher Welten auf. Das Rom der Wohlhabenden und Intellektuellen in der Altstadt gegen den bedrohlichen, vulgären und heruntergekommenen Stadtrand, die gute Erziehung gegen das Proletenhafte, die gewählte Ausdrucksweise gegen das Laute und Zotige.» (Claudio Trionfera) Entstanden ist eine intelligente Culture-Clash-Komödie, die nicht nur witzig ist, sondern dank den beiden authentischen Hauptdarstellern auch bewegt.

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Mary
Sa, 22.12.2018, 16:15 Uhr

Mary Magdalene

Ort:
Kino Xenix
Weitere Informationen

Erzählt wird die Geschichte der wohl umstrittensten Frau an der Seite von Jesus Christus – einer den Männern ebenbürtigen Frau, die über Jahrhunderte in der westlichen Kirche als Sünderin gebrandmarkt war.
Maria Magdalena (Rooney Mara) ist eine willensstarke, mutige junge Frau und emanzipierte Christin, die gegen die Geschlechterrollen und Familienstrukturen ihrer Zeit rebelliert. Als sie sich weigert, einen Witwer zu heiraten, der einer Mutter für seine Kinder bedarf, werden ihr von der Dorfgemeinschaft auf rüde Art die Dämonen ausgetrieben. Worauf sie sich in ihr Inneres zurückzieht. Erst dem herbeigerufenen Heiler Jesus von Nazareth (Joaquin Phoenix) gelingt es, sie aus ihrer Apathie zu wecken. In der Folge sagt sich Maria von ihrer Familie los, um ihren ganz persönlichen Lebensweg einzuschlagen und sich als erste Frau dem charismatischen Wanderprediger und seinen Jüngern anzuschliessen. Obwohl sie von dessen Gefolgschaft teilweise abgelehnt wird, glaubt sie unbeirrt an den Messias, der nicht müde wird, das Reich Gottes zu verkünden. Maria ist es auch, die sich im Verlauf der gemeinsamen spirituellen Reise von Magdala am See Genezareth nach Jerusalem hingebungsvoll um die Opfer eines von Römern niedergebrannten Dorfes kümmert – ganz im Gegensatz zum späteren Apostel Petrus (Chiwetel Ejiofor).
Als weibliche Jüngerin Jesu und als Zeugin seiner Kreuzigung, Grablegung und Auferstehung ist Maria Magdalena eine der zentralen Figuren der Bibelgeschichte. Erst im Jahr 2016 wurde die lange als Hure verschriene tiefgläubige Christin durch Papst Franziskus mit den männlichen Aposteln auf eine Stufe gestellt. Aus dem Script der beiden Drehbuchautorinnen Helen Edmundson und Philippa Goslett ist ein historisches Biopic entstanden, das ganz entscheidend von Rooney Maras zurückhaltender und trotzdem intensiver Darstellung geprägt ist. Eine ebenso seriöse wie faszinierende Auseinandersetzung mit den Ursprüngen des Christentums.

Tickets

Leo Luca
Mi, 16.01.2019, 20:00 – 22:00 Uhr

Podium mit Leoluca Orlando

Die Wiedergeburt von Palermo

Ort:
Klubsaal, Kaufleuten, Zürich
Weitere Informationen

eoluca Orlando ist einer der schillerndsten Politiker Italiens. Als Bürgermeister von Palermo hat er es gewagt, den Kampf gegen die Mafia aufzunehmen. Darauf setzte ihn das organisierte Verbrechen zuoberst auf seine Todesliste. Orlando galt lange als “wandelnder Toter”. Doch er hat überlebt. Dass Palermo heute eine der schönsten Städte Europas ist, verdankt es zu einem grossen Teil seinem Bürgermeister.  

Leoluca Orlando reist nach Zürich, um über seinen Kampf gegen das Verbrechen und über die Liebe zu seiner Stadt zu erzählen. Danach beantwortet Orlando Fragen zur politischen und ökonomischen Lage Italiens.

Moderation: Sandro Benini (Auslandredaktor Tages-Anzeiger). In deutscher Sprache.

Veranstalter: Kaufleuten Kultur , Tages-Anzeiger und italienische Botschaft in Bern

Mediterranean Odyssee
Sa, 09.02.2019, 20:00 Uhr

Mediterranean Odyssee

Die musikalischen Säulen des Mittelmeerraumes

Ort:
Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich
Weitere Informationen

RFCA – Rebetiko, Fado und Canto Alentejano – drei der seltensten Musikstile, alle auf der Liste des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO, werden von renommierten Künstlern aus Griechenland und Portugal präsentiert.

Alle drei Richtungen beinhalten Musik der leidenden Bevölkerung mit starkem Bezug zum täglichen Überlebenskampf. Die Musik zeigt auch alle Facetten der Liebe auf und die Art, wie die Liebe die menschliche Existenz berührt. Einige der charakteristischsten Musikinstrumente, die ihr Land geprägt haben, wie z.B. die griechische Bouzouki, die portugiesische Gitarre oder das Kanun, verbinden sich mit den hervorragenden Stimmen der Künstler und entführen das Publikum an aussergewöhnliche Orte.

Das Programm besteht aus Liedern sowohl aus Griechenland wie auch aus Portugal, welche in thematische Einheiten gegliedert sind. Im Verlauf der Aufführung werden die drei Musikstile der beiden Länder vorgestellt (Fado, Canto Alentejano und Rembetiko), und die Musiker werden in einem interkulturellen Dialog mit ihren Instrumenten das Publikum in ihren Bann ziehen. Ebenso bekommen die Zuhöre Erläuterungen zu den in den Stücken besungenen Themen. Zwischendurch wird es kurze, gemeinsame Darbietungen aller beteiligten Musiker geben.

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maneskin
Di, 12.02.2019, 20:00 Uhr

Måneskin

Die Italo-Überflieger auf ihrer "il Ballo Della Vita"-Tour

Ort:
Klubsaal, Kaufleuten, Zürich
Weitere Informationen

«Il Ballo Della Vita»: Die neue Platte der Italo-Rocker von Måneskin hat voll eingeschlagen: Platz eins der Charts und gleich vier Singles daraus in den Top Ten Italiens, dazu Gold innerhalb einer Woche. Die Tour, die diesen Herbst startete, ging ebenso erfolgreich los. Sämtliche 15 Shows in den wichtigsten italienischen Clubs waren innert Kürze ausverkauft. Måneskin sind eine Band, die aus vier jungen Musikern zwischen 17 und 19 Jahren besteht. Måneskin bedeutet Mondschein auf dänisch – eine Referenz an die Herkunft von Bassistin Viktoria. Die Bandmitglieder kennen sich seit der Mittelschule, begannen aber erst vor drei Jahren miteinander zu musizieren. Ihr Sound ist eine Mischung aus Rock, Rap, Reggae, Funk und Pop, getragen von der souligen Stimme von Frontmann Damiano.

Raichel]
Mo, 04.03.2019, 20:30 Uhr

Idan Raichel

Fusion / World / Israel / Ethiopian

Ort:
Moods, Schiffbauhalle, 8005 Zürich
Weitere Informationen

Mit seinem Idan Raichel Projekt erlangte er Weltruhm: Seine Songkunst, die israelische Klänge mit afrikanischen Färbungen zu einer weltumspannenden Popsprache vereint, wurde zum Symbol für die Macht der Musik, die Menschen zusammenbringt. Nun besinnt sich Idan Raichel auf die pure Essenz seiner Songs und zeigt sich sanfter und melodiöser. Der Komponist, Pianist und Sänger begleitet sich selbst mit dem akustischen, sowie elektronischen Piano, mit Perkussion und einigen Spielsachen seiner beiden Töchter. Intimer und reduzierter spielt er Songs der letzten 12 Jahren und präsentiert sie, beziehungswiese die Geschichten dahinter so, wie sie ursprünglich entstanden sind.

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Parisien]
Di, 05.03.2019, 20:30 Uhr

Émile Parisien Quartet

Ort:
Moods, Schiffbauplatz, 8005 Zürich
Weitere Informationen

Zuhören ist eine grosse Freude, Zusehen spektakulär: Der junge, französische Saxophonist lebt jeden Augenblick der Musik und macht sie zum Tanz, egal ob mit eigenen Projekten, an der Seite von Daniel Humaire oder im Duo mit dem Akkordeonisten Vincent Peirani. Das Quartet von Parisien spielt Musik, die vielleicht nur Franzosen machen können: Sie ist intellektuell und ruchlos, provokativ und witzig, anarchisch und diszipliniert. Der mit Preisen überhäufte Émile Parisien veröffentlicht im Februar 2019 sein neues Album, welches er an diesem Abend zum Besten geben wird.

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Feridun
Di, 21.05.2019, 20:00 Uhr

Feridun Zaimoglu

Die Geschichte der Frau - geschrieben von diesem Mann

Ort:
Festsaal, Kaufleuten, Zürich
Weitere Informationen

Feridun Zaimoglu wagt ungeheuerliches: Er schreibt Die Geschichte der Frau. Er lässt dabei zehn ausserordentliche Frauen zur Sprache kommen vom Zeitalter der Heroen bis heute. Ihre Erzählungen, die nie überliefert wurden - weil die Männer ja die Geschichte schrieben, nicht wahr? Frauen sind in der Geschichte stets nur schweigend dekorativ, gehorsam gewesen - doch nun sprechen sie, klar und laut, wie eine abgefeuerte Kugel.
Ein feministisches Manifest ist dieser Roman geworden, ein Bekenntnis zur Notwendigkeit einer neuen Menscheitserzähung aus der Sicht der Frau.