Simon Strauss

Römische Tage

Langsam und gemächlich folgen wir Simon Strauss durch die Strassen Roms. Beobachten mal diese Szene, mal jene, nehmen an einem Gespräch mit einem Kardinal teil, oder an einer Unterhaltung mit einem Linguisten. Unaufgeregt und voller Details. Rom hat darin – selbst wenn es auch oft um das Befinden des Erzählers geht – die Hauptrolle. Das alte Rom, die tausendjährige Geschichte, die Spuren, die überall von dieser zu finden sind, mitten in der Moderne. Doch was uns diese Spuren heute noch sagen sollen, das ist eine der Fragen, die den Autoren umtreiben. Ein Büchlein, mit dem ich gerne durch Rom flanieren würde. cn

Klappentext:

Ein Sommer in Rom, 231 Jahre und acht Monate nach Goethe. Ein junger Mann kommt in die ewige Stadt, um die Gegenwart abzuschütteln, das Schnipsen im Ohr loszuwerden: Mach das, zeig her, geh hin. Er sucht einen eigenen Weg, fühlt fremde Zeien in sich leben. In Rom erinnert er sich. In Rom verliebt er sich. In Rom trauert er. Er trifft auf aussergewöhnliche Menschen und findet seine Aufgabe: Alles wahrnehmen, nichts auslassen.

Römische Tage führt zu den vielen Anfängen und Enden unserer Welt und fragt, was wir morgen daraus machen.

Über die Autorin / über den Autor:

Simon Strauss, geboren 1988 in Berlin, studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe Arbeit an Europa. 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer althistorischen Arbeit über Konzeptionen römischer Gesellschaft. Er lebt in Franfurt, ist Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Sein Erstlingwerk Sieben Nächte fand grosse Beachtung bei Kritik und Publikum.

Preis: CHF 25.90
Sprache: Deutsch
Art: Gebundenes Buch
Erschienen: 2019
Verlag: Tropen
ISBN: 978-3-608-19144-8
Masse: 142 S.

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