Aktuelle Veranstaltung

Fr, 12.10.2018So, 28.10.2018

Poetry & Performance. The Eastern European Perspective

Kurator_innen: Tomáš Glanc, Sabine Hänsgen

my Red


Ort:
Shedhalle, Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich

Künstler_innen:

Milan Adamčiak, Pavel Arsenev, Damir Avdić, Babi Badalov, Bosch+Bosch (Attila Csernik, Slavko Matković, László Szalma), Collective Actions Group, Ľubomír Ďurček, Else Gabriel / Via Lewandowsky, Rimma Gerlovina, Tomislav Gotovac, Group of Six Artists, Bohumila Grögerová / Josef Hiršal, Gino Hahnemann, Tibor Hajas, Václav Havel, Jörg Herold, Semyon Khanin (Orbita), Vladimir Kopicl, Dávid Koronczi, Katalin Ladik, Yuri Leiderman / Andrey Silvestrov, Vlado Martek, Kirill Medvedev, Jan Měřička, Andrei Monastyrski, Ladislav Novák, Pavel Novotný, NSRD (Hardijs Lediņš, Juris Boiko, Imants Žodžiks), OHO Group (Nuša & Srečo Dragan, Naško Križnar), Orange Alternative, Roman Osminkin, Ewa Partum, Bogdanka Poznanović, Dmitri Prigov, Pussy Riot, Lev Rubinstein, Mladen Stilinović, Gabriele Stötzer, Tamás Szentjóby, Bálint Szombathy, Slobodan Tišma, Dezider Tóth (Monogramista T.D), Raša Todosijević, Jaromír Typlt, Jiří Valoch

Nach Editionen in Žilina (Slowakei) und Belgrad (Serbien) sind Tomáš Glanc und Sabine Hänsgen – Kurator_innen und Forscher_innen am Slavischen Seminar der Universität Zürich – diesen Herbst mit ihrer Ausstellung Poetry & Performance. The Eastern European Perspective in der SHEDHALLE Zürich zu Gast.
Poesie und Performance gewinnen in politischen Krisenzeiten eine besondere Brisanz. In der osteuropäischen Dichtung und Kunst findet sich seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine starke Sensibilität für die Macht sowie für die Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit der Sprache. Das poetische Spiel mit der Sprache, das sich herausbildet, lässt es zu, die kommunikative und politisch-ideologische Indienstnahme der Sprache zu reflektieren und zu erforschen.
Die Ausstellung Poetry & Performance. The Eastern European Perspective erprobt einen neuen Blickwinkel auf das Zusammenwirken von Poesie und Performance in Osteuropa. Der Fokus der Kurator_innen liegt bei der Zürcher Edition auf der Aktion, auf der Intervention. Aufbauend auf Strategien der Konkreten und Visuellen Poesie, sind es hier Gesten, Körper und Stimmen, die Normen auf die Probe stellen. In der poetischen Performance werden zudem die Grenzen der Sprache und des Sagbaren erfahrbar gemacht.
Neben über 100 Werken von Autor_innen aus den Subkulturen sozialistischer Staaten zeigt die Ausstellung auch zeitgenössische, post-sozialistische Positionen, die das Erbe der Verbindung von Poesie und Performance fortführen. Sie demonstriert das Bestreben von Dichter_innen und Künstler_innen, sich der kontrollierten Sprache und den normativen Kommunikationsformen des jeweiligen Hier und Jetzt zu entziehen.

Die Ausstellung wurde im Rahmen des laufenden Forschungsprojekts Performance Art in Eastern Europe (1950-1990) am Slavischen Seminar der Universität Zürich entwickelt.
In Zusammenarbeit mit: Dubravka Djurić, Daniel Grúň, Emese Kürti, Claus Löser, Pavel Novotný, Branka Stipančić, Darko Šimičić, Māra Traumane

14.10.18, 14 Uhr
Führung mit Kurator Tomáš Glanc
28.10.18, 16 Uhr
Führung und Gespräch mit Kurator_innen Sabine Hänsgen, Tomáš Glanc und Māra Traumane

Vorschau

Diego El Cigala
Fr, 19.10.2018, 20:00 Uhr

Diego El Cigala

Flamenco Sänger

Ort:
Volkshaus, Zürich
Weitere Informationen

«Diego has one of the most beautiful flamenco voices of our time», sagte schon sein grosser Mentor Paco de Lucia. Zweifellos ist Diego El Cigala der wohl ausdrucksstärkste Flamenco-Sänger der Gegenwart und gilt zu Recht als der legitime Nachfolger von Camarón de la Isla. Er kombiniert virtuos und oft auf überraschende Weise Flamenco mit anderen Musikstilen, ohne dass die eine Richtung die andere dominiert oder verleugnet. Mit seiner rauen, bisweilen sanften, stets aber charismatischen und wandelbaren Stimme macht er jedes Lied und jeden Text zu seinem eigenen. 2003 feierte er zusammen mit der kubanischen Klavierlegende Bebo Valdès und dem gemeinsamen Projekt «Lagrimas Negras» einen weltweiten Grosserfolg mit fast zwei Millionen verkauften CDs. 15 Jahre später erweist der vielfache Grammy-Winner diesem Projekt nochmals die Ehre und spielt alle seine grossen Hits auf einer ausgedehnten Konzerttournee, im einzigen Konzert der Schweiz auch im Volkshaus Zürich am Freitag, 19. Oktober.

Pirandello
Sa, 20.10.2018, 20:30 Uhr

Sei personaggi in cerca d'autore

di Luigi Pirandello, regia Emiliano Masala

Ort:
LAC Lugano Arte e Cultura, Piazza Bernardino Luini 6, 6901 Lugano
Weitere Informationen

Il teatro nel teatro è al centro della nuova produzione di LuganoInScena, per la regia di Emiliano Masala: Sei personaggi in cerca d’autore è il dramma più famoso di Luigi Pirandello, incentrato sull’impossibilità di esprimersi, di comunicare e di comprendere ciò che è davvero reale e ciò che non lo è.

Su un palcoscenico una compagnia di attori prova la commedia pirandelliana Il giuoco delle parti.
Irrompono sei individui, personaggi rifiutati dallo scrittore che li ha concepiti. Essi chiedono al Capocomico di dare loro vita artistica e di mettere in scena il loro dramma.
Dopo molte resistenze, la compagnia acconsente alla richiesta e i personaggi raccontano agli attori la loro storia perché possano rappresentarla.

"L'opera è un vero e proprio monumento per chi fa il teatro e per chi lo vive da spettatore. Il testo nella sua gloriosa storia non solo è riuscito ad agitare i palcoscenici italiani e internazionali, ma è altresì riuscito a porre la questione dell'essenza e della funzione del personaggio. [...] Il palcoscenico è abitato da attori annoiati del proprio ruolo e invaso da personaggi che un ruolo nuovo avrebbero da proporre senza però che le due realtà riescano ad incontrarsi.
Questi personaggi hanno scelto come luogo della loro reincarnazione il teatro: è un teatro il luogo dove si svolgono le faticose prove del loro divenire. Non sono figure che vogliono vivere solo sulla carta, ma hanno assunto fieri atteggiamenti critici riguardo alla parte che dovrebbero incarnare. Quasi in rivolta invadono quel suolo tradizionale, la scena appunto, di finta, calma oggettività.
Siamo di fronte alla crisi stessa del “dramma” che si rappresenta, con una drammaturgia nuova che stimola ed esige la partecipazione critica dello spettatore. [...]
Nei Sei personaggi i termini realtà e spettacolo s'invertono rispetto al naturalismo, e realtà diventa la scena anziché la vita. È dunque il luogo scenico a trasformarsi in luogo reale.
La densità straordinaria dell'opera con la sua polivalenza di significati e interpretazioni credo che possa intimorire chiunque vi si accosti, ma come sostiene lo stesso Pirandello: 'Il teatro non è archeologia. Il non rimettere le mani nelle opere antiche per aggiornarle e renderle adatte a nuovo spettacolo, significa incuria, non già scrupolo degno di rispetto […] perché l'opera d'arte in teatro è un atto di vita da creare, momento per momento sulla scena, col concorso del pubblico, che deve bearsene'." (Dalle note di regia) 

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marco masini
So, 21.10.2018, 20:00 Uhr

Marco Masini

Italiens grosser Sänger

Ort:
Kaufleuten, Pelikanplatz, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Mit Umberto Tozzi, der im Februar dieses Jahres im Kaufleuten zweimal vollauf begeisterte, verbindet Marco Masini vieles: Ende der 80er-Jahre spielte er in dessen Band und 2006 veröffentlicht er mit ihm das Erfolgsalbum Tozzi/Masini , mit dem sie zusammen auch auf Tournee gingen. Aber wie für fast jeden italienischen Cantautore spielte auch beim 54-jährigen Masini das Festival San Remo eine grosse Rolle, welches er 1990 bei den Newcomern und 2004 mit «L’uomo volante» in der Hauptkategorie gewann. Dazwischen sorgte er vor allem mit seinem Album «T’innamorerai» mit dem Skandalhit «Vaffanculo» für Furore. Nun ist der eigenwillige Cantautore wieder zurück mit seinem neusten Album «Spostato di un Secondo», mit seiner kraftvollen, rauhen Stimme und grandiosen Songs, die sein Leben und seine grosse Karriere aufs Schönste wiederspiegeln.

Weitere Informationen hier.

Livaneli
So, 21.10.2018

Zülfü Livaneli

Lesung und Gespräch

Ort:
Kaufleuten, Pelikanstrasse 18, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Zülfü Livaneli liest aus Unruhe, das ein Jahr lang die Nummer 1 auf der türkischen Bestsellerliste war. 

Ein aufstrebender Journalist reist aus Istanbul in seine Heimat an die türkisch-syrische Grenze. Dort sucht er nach Spuren eines Freundes und stößt auf die Berichte junger Jesidinnen, die dem IS entkommen konnten. Immer tiefer gerät er in einen Sog aus aktuellen und alten Geschichten, Leidenschaften und Gewalt, der ihn zwingt, seine Herkunft und sein Leben neu zu bewerten.

Als Ibrahim, der in Istanbul ein geschäftiges aber gewöhnliches Leben führt, vom Tod seines Jugendfreundes Hüseyin erfährt, kehrt er zum ersten Mal seit vielen Jahren in ihre gemeinsame Heimatstadt Mardin zurück. Auf den Spuren des Freundes erfährt er von dessen geheimnisvoller Verlobten Meleknaz. Fasziniert von den Berichten über die junge Jesidin taucht er ein in die Mythen und Überlieferungen ihrer Kultur und trifft auf eine Gruppe von Frauen, die aus der Gefangenschaft des IS fliehen konnten. Zülfü Livaneli konfrontiert den Leser mit einer emotionalen und hochaktuellen Geschichte nahöstlicher Realität, in der Liebe und Schmerz ineinander übergehen.

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myftiu
Mi, 24.10.2018, 18:00 Uhr

Deux voix pour dire l'exil

Elina Duni und Bessa Myftiu

Ort:
Karl der Grosse, Kirchgasse 14, Zürich.
Weitere Informationen

Aux arts etc. in Kooperation mit der Buchhandlung mille et deux feuilles im Rahmen von Zürich liest:

Bessa Myftiu ist Schriftstellerin, Albanerin und lebt in Genf. Ihre Texte, die der Liebe, der Einsamkeit, der Schönheit gewidmet sind, treten in einen Dialog mitder wunderbaren Stimme von Elina Duni, die mit jazzigen Melodien den Balkan besing. "Une ode à l'Albanie et à la vie." Die Veranstaltung ist auf Französisch.

Weitere Infos und den Link zum Ticketverkauf finden Sie hier.

Farina
Mi, 24.10.2018, 19:00 – 20:30 Uhr

Club de lectura en español

Ort:
PBZ Hardau
Weitere Informationen

¿Quieres vivir una aventura? ¡Pues lánzate a la lectura! Si te gusta leer en español, únete a nuestro club: leeremos, comentaremos y compartiremos lecturas de autores iberoamericanos.

Entrada libre

Inscripciones e información: rosa.codina@pbz.ch o www.pbz.ch

Pierre Lepori
Do, 25.10.2018, 19:00 – 20:30 Uhr

"Viceversa" – Scham(los)

Lesung (Italienisch und Deutsch) mit Pierre Lepori und Ruth Gantert

Ort:
mille et deux feuilles – Buchhandlung zum Mittelmeer und mehr, Glasmalergasse 6, Zürich.
Weitere Informationen

Welche Blössen darf oder muss man sich im Leben wie in der Literatur geben? Dieser Frage stellen sich 15 Schweizer AutorInnen im neuen "Viceversa". Pierre Lepori interessiert sich als Angehöriger einer sprachlichen, sexuellen und kulturellen Minderheit für Begriffe wie "queer" und "trouble".

Eintritt frei. Keine Tickets, keine Reservation; Einlass, solange Platz vorhanden.

karem
Do, 25.10.2018, 19:00 Uhr

Ein Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion

Buchpräsentation von Kerem Schamberger und Michael Meyen

Ort:
Aktionshalle, Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich
Weitere Informationen

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Wer weiß um den Krieg, den die Regierung in Ankara seit 2015 gegen die Kurden führt? Wer erinnert sich an die Repressionen in den 1990ern?

Hierzulande kennt man allenfalls die PKK und fragt sich vielleicht verwundert, warum immer noch Tausende mit den Farben und Symbolen dieser „Terrororganisation“ in ganz Europa auf die Straßen gehen. Schamberger und Meyen zeigen, dass die Verfolgung der Kurden in der Gründungsgeschichte der Türkei wurzelt und dass der eigentliche Putsch dort schon 2015 stattfand – ein ziviler Putsch durch die AKP. Doch der Westen will sein Bündnis mit dem Erdogan-Regime nicht gefährden und lässt deshalb ein 25-Millionen-Volk im Stich.

Meer und Berge
Fr, 26.10.2018, 20:00 Uhr

Annette Lory – Meer und Berge

Lesung und Gespräch

Ort:
mille et deux feuilles – Buchhandlung zum Mittelmeer und mehr, Glasmalergasse 6, Zürich
Weitere Informationen

Meer und Berge ist der zweite Roman der in Zürich lebenden Autorin Annette Lory. Auf fesselnde Art und Weise erzählt sie von der Freundschaft und dem Zerwürfnis zwischen Monika und Helen. Eine Reise vom Mittelmeer in die Berge – in einer Sprache, die mitreisst und unter die Haut geht.

Eintritt frei. Keine Tickets, nur  Reservation unter: info@milleetdeuxfeuilles.ch, 044 291 11 33.

Kosovo is everywhere
Sa, 27.10.2018, 17:00 Uhr

Kosovë is everywhere

Spoken Word mit Bern ist überall und Autor*innen aus dem Kosovo

Ort:
sogar theater, Josefstrasse 106 (im Innenhof), 8005 Zürich
Weitere Informationen

Im Rahmen von Zürich liest:

Das Spoken-Word-Ensemble Bern ist überall sucht in seinem neusten Projekt den Austausch über Landes- und Sprachgrenzen hinweg mit Autor*innen und Musiker*innen aus dem Kosovo. Im Herbst 2017 erarbeitete die Gruppe in Pristina ein Bühnenprogramm mit Texten und Musik auf Albanisch, Serbisch, Romani, Französisch und in Schweizer Mundart, welches auf einer Tournee im Kosovo aufgeführt wurde.

Nun reisen einige der kosovarischen Künstler*innen in die Schweiz und präsentieren ihre mehrsprachigen Textkunstwerke. Mit dem Projekt soll ein Dialog zwischen der literarischen Welt des Kosovo und der Schweiz in Gang gebracht werden. Die fremdsprachigen Texte werden untertitelt.

Spieldaten:

Sa  27.10.18,  17 Uhr   tickets
So  28.10.18,  17 Uhr   tickets  

Mit Antoine Jaccoud, Blerina Rogova Gaxha, Shpëtim Selmani, Ariane von Graffenried

Akkordeon: Adi Blum

Dauer: ca. 75 Min.

Mezze ohne Grenzen
Sa, 27.10.2018, 17:30 Uhr

Gabi Kopp – Meze ohne Grenzen

Rezepte, Geschichten, Menschen

Ort:
mille et deux feuilles – Buchhandlung zum Mittelmeer und mehr, Glasmalergasse 6, Zürich.
Weitere Informationen

Gabi Kopp, Kochbuchautorin und Illustratorin, gibt uns einen Einblick in die Entstehung ihres Buches Meze ohne Grenzen. Sie erzählt die Geschichten der Rezepte und der Menschen, die dahinter stehen, zeigt Bilder von ihren Reisen und lässt uns auch gleich von den leckeren Speisen kosten.

Eintritt: CHF 20.00 (15.00). Tageskasse plus Vorverkauf unter: info@milleetdeuxfeuilles.ch, 044 291 11 33.

die schwere Hand
Sa, 27.10.2018, 18:00 – 22:00 Uhr

Dror Mishani und Assaf Gavron

Lesung und Gespräch

Ort:
Salon, Weststrasse 20, Zürich.
Weitere Informationen

Der israelische Literaturprofessor Dror Mishani, Spezialist für die Geschichte der Kriminalliteratur, hat seinen dritten Tel Aviv-Krimi Die schwere Hand veröffentlicht. Polizist Avi Avraham erkennt bei einem Einsatz die Leiche sofort: Lea Jäger. Sie war vor ein paar Jahren vergewaltigt worden, der Täter sitzt im Gefängnis. Jetzt fällt der Verdacht auf einen Mann in Polizeiuniform. Trotz  Widerständen aus den eigenen Reihen setzt der bedächtige Avi Avraham genau da an.

Um ganz andere Fragen geht es im ersten Krimi des Autors Assaf Gavron. In Achtzehn Hiebe verflicht er die Geschichte Israels mit dem "Besuch einer alten Dame", die von dem Tel Aviver Taxifahrer Eitan Einoch, täglich zum Friedhof gefahren wird. Als sie plötzlich verschwindet, beginnt Eitan zu ermitteln.

Lesungen in deutscher Sprache (Thomas Sarbacher), Gespräche (Marcy Goldberg und Michael Guggenheimer) mit den Autoren in Englisch.

Eintritt: CHF 50.00 (40.00,  Omanut-Mitglieder). Tageskasse plus Vorverkauf unter: omanut@omanut.ch, www.omanut.ch, 076 339 36 36.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von Zürich liest statt.

homer
Sa, 27.10.2018, 16:30 – 18:00 Uhr

Die Ilias – der Anfang der europäischen Literatur

Ort:
Stadtgärtnerei Zürich, Sackzelg 25, Zürich.
Weitere Informationen

Im Rahmen von Zürich liest:

Homers Epos schildert den Kampf der Griechen um die Festung Troja. Der Über-setzer Kurt Steinmann wird aus seiner neuen, hochgelobten Übersetzung lesen, Martina Kuoni mit ihm über Werk und Übersetzung diskutieren.

Eintritt: CHF 20.00 (15.00). Ticketverkauf über Starticket.

Le Royaume
Sa, 27.10.2018, 19:00 – 21:00 Uhr

Der (gescheiterte) Versuch, als Christ zu leben.

Über Emannuel Carrère: «Le Royaume» (dt. «Das Reich Gottes»)

Ort:
Jesuitenbibliothek, Hirschengraben 74, Zürich
Weitere Informationen

Im Rahmen von Zürich liest:

Der französische Schriftsteller Emmanuel Carrère blickt in «Das Reich Gottes» auf seinem eigenen Versuch zurück, als Christ zu leben. Franz-Xaver Hiestand SJ diskutiert mit Francesco Papagni über diese faszinierende Mischung aus  Tagebuch und Beschäftigung mit dem Neuen Testament.

Eintritt frei. Keine Tickets, keine Reservation; Einlass, solange Platz vorhanden.

Genova Righi Kopie
So, 28.10.2018, 16:00 – 17:30 Uhr

Genova

Der Künstler Pavel Schmidt und der Publizist Michael Guggenheimer stellen diese Stadt vor.

Ort:
mille et deux feuilles – Buchhandlung zum Mittelmeer und mehr, Glasmalergasse 6, Zürich.
Weitere Informationen

Nach Venedig besitzt Genua die grösste Altstadt Italiens. Der Künstler Pavel Schmidt und der Publizist Michael Guggenheimer flanieren mit literarischen Texten, Zeichnungen und Fotografien durch die Stadt, die "La Superba" genannt wird.

Eintritt frei. Keine Tickets, nur Reservation unter: info@milleetdeuxfeuilles.ch, 044 291 11 33.

Stadt der weissen Musiker
Mi, 31.10.2018, 19:00 Uhr

Lesung mit Bachtyar Ali

Die Stadt der weißen Musiker. Roman aus dem Kurdischen (Sorani) von Peschawa Fatah und Hans-Ulrich Müller-Schwefe

Ort:
PBZ Hardau 20, Norastr. 8004 Zürich
Weitere Informationen

Bachtyar Ali liest aus seinem neuen Roman in der interkulturellen Bibliothek  PBZ Hardau am Fusse der Hardhochhäuser, welche Medien in zwölf Sprachen anbietet.

Als man dem kleinen Dschaladat die Flöte zum ersten Mal in die Hand drückt, entlockt er ihr sofort Klänge, die alle verzaubern. Der alte Sufi Ishaki Lewzerin nimmt ihn und seinen Freund in die Berge mit, um sein geheimes Wissen weiterzugeben.

Als der Krieg und die Bombardements beginnen, wandern die drei Flötisten von Dorf zu Dorf. In einer riesigen, namenlosen Stadt der Bordelle muss Dschaladat in einer Tanzkapelle seine ganze Kunst des Flötenspiels wieder verlernen, um nicht aufzufallen. Das rätselhafte Mädchen Dalia beschützt ihn, weiht ihn ein in ihre Geheimnisse und führt ihn auf einen Weg in die Tiefen seines Landes, der unsere Vorstellungskraft übersteigt.

Der monumentale Roman einer Welt, in der der Tod allgegenwärtig ist und die Künste ungeahnte Rettung bringen.

»Die Realität wird buchstäblich aus ihren Grundfesten gerissen und im künstlerischen Akt neu geschaffen: Aus dieser Geste entfalten sich die zugleich traumhaft irrealen und stofflich dichten Erzählwelten Bachtyar Alis.«

Angela Schader, NZZ, Zürich

Kairo Triologie
Mo, 05.11.2018 – 12:15

Mein Buch: Jacqueline Fehr über Nagib Machfus' «Kairo-Trilogie»

Moderation: Olivia Bosshart.

Ort:
Literaturhaus, Debattierzimmer, 3. Stock, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Unter dem Namen «Mein Buch» veranstaltet das Literaturhaus Zürich gemeinsam mit Olivia Bosshart eine Mittagsreihe, zu der Kulturschaffende, Ökonomen, Wissenschaftlerinnen eingeladen sind, über «ihr» Buch zu sprechen: Wieso hat genau dieses Buch sie geprägt? Und was können wir aus ihm lernen? Im November bei uns zu Gast ist Jacqueline Fehr: Sie ist Regierungsrätin und Direktorin der Justiz und des Innern des Kantons Zürich und somit auch zuständig für die Fachstelle Kultur des Kantons. An einer Kulturdebatte im September im Opernhaus hat sie sich dezidiert für eine Kultur ausgesprochen, die auch anecken muss und stören darf. Ausserdem ist sie eine Vielleserin. Sie wird uns Nagib Machfus' «Kairo-Trilogie» mitbringen - wir sind gespannt!

Preis normal CHF 14.00
Preis ermässigt CHF 10.00
Preis Mitglieder CHF 8.00

Elnathan John
Mo, 05.11.2018

Writers in Prison Day 2018 – Elnathan John (Lesung und Gespräch)

Moderation: Ruedi Küng, deutsche Lesung: Vivianne Mösli.

Ort:
Literaturhaus, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Am Writers in Prison Day wird in vielen Ländern alljährlich am 15. November der verfolgten Schriftsteller gedacht. Das DeutschSchweizer PEN Zentrum (DSPZ) begeht im November 2018 diesen Tag und widmet ihn dem bedeutenden nigerianischen Schriftsteller Elnathan John. Elnathan John wurde 1982 in Kaduna, Nordwest-Nigeria, geboren und ist heute in Berlin zu Hause. Er arbeitet als Anwalt, Schriftsteller und Satiriker. Seine Erzählung «Bayan Layi» wurde 2013 für den Caine Prize for African Writing nominiert. Seither wird sein literarisches Schaffen von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen. Sein erster Roman war auf der Shortlist des Nigeria Prize for Literatureund liegt nun auf Deutsch vor: «An einem Dienstag geboren»(Verlag Wunderhorn 2017, aus dem Englischen von Susann Urban).

Eine Veranstaltung des DeutschSchweizer PEN-Zentrums 

Das Gespräch findet auf Englisch statt.

Wanda Marasco
Di, 06.11.2018, 19:30 Uhr

Am Hügel von Capodimonte

Wanda Marasco - Lesung

Ort:
Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Neapel, Italien: Rosa spricht zu ihrer eben verstorbenen Mutter Vincenzina. Und sie erzählt: Wie Vincenzina, eine Analphabetin vom Land, in die Grossstadt flieht und Rafele trifft, den Sprössling einer grossbürgerlichen Familie. Mitten in den Kriegstrümmern blüht eine verbotene Liebe auf. Rafeles Mutter bietet ihr Geld an, um sie für den zurückgenommenen Heiratsantrag zu entschädigen – und sie loszuwerden. Doch Vincenzina bleibt an Rafeles Seite, der sie mit seinen Affären zur Verzweiflung treibt. Ist das Liebe? Oder ein Fluch, der über Generationen hinweg bestehen bleibt? Wanda Marascos Familiensaga «Am Hügel von Capodimonte» (Zsolnay 2018, aus dem Italienischen von Annette Kopetzki) ist eine literarische Sensation, selten hat man die Seele einer Stadt, in der Schönheit und Hölle nebeneinanderstehen, so zauberhaft erzählt.

Wanda Marasco wurde 1953 in Neapel geboren, wo sie heute als Schriftstellerin und Theaterregisseurin lebt. «Am Hügel von Capodimonte» ist ihr erster Roman in deutscher Übersetzung. Er stand 2017 auf der Shortlist des Premio Strega.

Tickets

Antigone
Mi, 07.11.2018, 20:00 Uhr

WÜRDE & WIDERSTAND: ANTIGONE!

Ein Schauspiel über Zumutungen von Macht und Ohnmacht

Ort:
MAXIM Theater Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich
Weitere Informationen

PREMIERE AM 7. NOVEMBER UM 20.00 UHR

ON TOUR Zürich vom 7.-28. November. MAXIM Theater / Kulturhaus Helferei / Zirkusquartier Zürich /altes Krematorium Silhlfeld D

Schauspiel über die Zumutungen von Macht
und Ohnmacht    
Die trauernde Antigone begräbt ihren Bruder
unter Androhung der Todesstrafe und wird
verhaftet. Ihre Tat löst eine Vielzahl von
Fragen aus, die auch heute noch höchstaktuell
sind. Ihre Tat wird zum Symbol für höchst
virulente Fragen. Wieviel Macht gehört dem
Staat, wieviel dem Einzelnen?
Was zählt Geschwisterlichkeit und
Menschenwürde?

Antigones Widerstand für die Menschenwürde ist hoch aktuell, die Menschenwürde vieler wird auch heute noch an etlichen Orten der Welt missachtet. Unbegraben bleiben die Leichen im Mittelmeer. Wo bleiben die Grundrechte der Papierlosen? Wo sind die Gräber der von Bomben Zerfetzten und unter Trümmern liegenden? Die zum Widerstand Gerufene steht für all das ein. Antigone ist, wie Judith Butler sagt, eine exemplarische Figur für die Verbindung von Humanismus, Subversion und öffentlicher Trauer.

Das ist der Ansatz für das internationale mehrsprachige Schauspiel als fiktiv-dokumentarisches Erzähl- und Recherchetheater WÜRDE & WIDERSTAND: ANTIGONE! Schauspiel über die Zumutungen von Macht

und Ohnmacht, das Fragen stellt, Antworten findet zu Hoffnung, Mut, Feigheit, Kompromiss; Not und Wut; Kaltschnäuzigkeit und Empathie und auch zur Zivilcourage inspiriert.

Ticketreservation: buero@maximtheater.ch / 077 441 62 89

Eintritt: 25.-/15.- (ermässigt). Zirkusquartier 30.-/20.- (ermässigt)

weitere Vorstellungen

9. November 2018 um 20.00 Uhr
MAXIM Theater 
Ausstellungsstrasse 100, 8005 Zürich

14./15. November 2018 um 20.00 Uhr 
Zürich Kulturhaus Helferei (Kapelle)

Kirchgasse 13, 8001 Zürich

17. November 2018 um 20.00 Uhr
18. November 2018 um 16.30 Uhr

Zirkusquartier Zürich
Flurstrasse 85, 8047 Zürich

28./29. November 2018 um 20.00 Uhr
Friedhofskapelle altes Krematorium Sihlfeld D

Eingang Albisriederstrasse 31, 8003 Zürich

Ticketreservation: buero@maximtheater.ch / 077 441 62 89 oder via www.zirkusquartier.ch bzw. www.kulturhaus-helferei.ch

Arabisches Film Festival
Do, 15.11.2018So, 18.11.2018

Arabisches Film Festival

Ort:
Filmpodium der Stadt Zürich
Weitere Informationen

Mehr Information folgt.

Marguerite Duras – Moderato Cantabile
Di, 20.11.2018, 19:30 Uhr

Lesezirkel: Marguerite Duras – Moderato Cantabile Gespräch

Moderation: Sonja Osterwalder.

Ort:
Literaturhaus, Debattierzimmer, 3. Stock, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Eine Fabrikantengattin begleitet ihren Sohn zum Klavierunterricht, als im nahen Café ein Mann seine Geliebte umbringt. Von dem verstörenden Ereignis angezogen, verbringt sie fortan viel Zeit am Tatort, wo sie mit dem Arbeiter Chauvin über das Verbrechen rätselt. Die beiden kommen sich näher, Vorstellung und Wirklichkeit vermischen sich. Im 1958 erschienenen Roman (aus dem Französischen von Leonharda Gescher und Walter Maria Guggenheimer; Suhrkamp 1959) zeigt sich bereits die Eigenheit von Duras’ Schreibweise in ihrer ganzen Breite: Wiederholung und Variation verdichten sich langsam zur Obsession. – Alle, die das Buch gelesen haben, sind herzlich zur Diskussion eingeladen.

Eintritt frei

vigan
Mi, 05.12.2018, 19:30 Uhr

Loyalitäten

Lesung mit Delphine de Vigan

Ort:
Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Der 12-jährige Théo ist ein stiller, aber guter Schüler. Dennoch glaubt seine Lehrerin Hélène besorgniserregende Veränderungen an ihm festzustellen. Doch keiner will das hören: Théos Eltern sind geschieden und mit sich selbst beschäftigt, der Junge funktioniert und kümmert sich um die unglückliche Mutter und den vereinsamten Vater. Doch Théo trinkt heimlich, und nur sein Freund Mathis weiss davon. Aber wer kann ihm helfen? Hélène würde es tun, wie aber soll das gehen, ohne dass er die Eltern verrät? Und auch Mathis will seinen Freund nicht in Schwierigkeiten bringen. In ihrem neuen Roman «Loyalitäten» (Dumont 2018, aus dem Französischen von Doris Heinemann) erzählt Delphine de Vigan wieder von der manchmal gefährlichen Komplexität unserer Beziehungen: Wann ist Loyalität angebracht - und wo kann sie Schaden anrichten?

Delphine de Vigan zählt zu den wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Ihre Romane wurden vielfach ausgezeichnet., «Loyalitäten» steht seit dem Erscheinen des Romans auf der französischen Bestsellerliste.

Tickets

nora amin
Mo, 10.12.2018, 12:15 Uhr

Unruhe über Mittag: Nora Amin, Ruth Schweikert – Weiblichkeit im Aufbruch

Gespräch - Moderation: Renata Burckhardt.

Ort:
Literaturhaus, Debattierzimmer, 3. Stock, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Bei einem Spaziergang durch Kairo wird sich die Autorin und Theatermacherin Nora Amin unvermittelt bewusst, was es bedeutet, sich als Frau im öffentlichen Raum zu bewegen. Sie versteht, was sie mit ihrem Körper repräsentiert, sie begreift die ewige Faszination durch den weiblichen Körper und wie er von je durch Gewalt und Dominanz sozial zugerichtet wird, wie er mit Vorurteilen, Verachtung und Angst belegt ist. Ihre Gedanken bündelt sie in einem leidenschaftlichen politischen Essay – «Weiblichkeit im Aufbruch» (Matthes & Seitz 2018, aus dem Arabischen von Max Henninger). Mit ihrer langjährigen Freundin Ruth Schweikert unterhält sich Nora Amin am Internationalen Menschenrechtstag über die Rolle der Frau in arabischen und westlichen Gesellschaften, über Privatheit, Intimität und Körperlichkeit.

Christine de Pizan
Di, 11.12.2018, 19:30 Uhr

Café Philo: Christine de Pizan und Sara Ahmed

Gesprächsleitung: Christine Abbt und Michael Pfister.

Ort:
Literaturhaus, Debattierzimmer, 3. Stock, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Christine de Pizan baut schreibend bereits im Jahre 1405 eine Stadt für Frauen, in der diese selbstbestimmt leben und gleichberechtigt lernen können. Sara Ahmed publiziert 2017 einen Text, in dem sie nach den aktuellen Möglichkeiten fragt, ein feministisches Leben zu führen. – Mehr als sechs Jahrhunderte trennen Christine de Pizan und Sara Ahmed, die Fragen der beiden Philosophinnen allerdings zielen in eine ähnliche Richtung. In ihrem Mut, gegen allgemein anerkannte Vorstellungen die Stimme zu erheben, anzuecken und dafür die Konsequenzen zu tragen, entsprechen sie sich: Beide ergründen in ihren Schriften, wie mit Sprache eine soziale Wirklichkeit gestaltet werden kann, in der ein sorgfältiger Umgang aller mit allen möglich wird.

Christine de Pizan war eine französische Schriftstellerin und Philosophin. Sie gilt als die erste Autorin der französischen Literatur, die von ihren Werken leben konnte. Ihr heute bekanntestes Werk ist Le Livre de la Cité des Dames (Das Buch von der Stadt der Frauen).

Sara Ahmed ist eine britisch-australische Wissenschaftlerin, deren Fokus an den Schnittmengen zwischen feministischer Theorie, Queer-Theorie, critical race theory und Postkolonialismus liegt.

Werke: Christine de Pizan, «Das Buch von der Stadt der Frauen» ; Sara Ahmed, «Living a Feminist Life». Die der Diskussion zugrundeliegenden Textausschnitte sind zwei Wochen vor der Veranstaltung auf der Homepage des Literaturhauses als PDF erhältlich.

Preis normal CHF 14.00
Preis ermässigt CHF 10.00
Preis Mitglieder CHF 8.00