Aktuelle Veranstaltung

Di, 01.05.2018

Neues algerisches Kino

algerisches Kino


Ort:
Kino Xenix, Zürich

Programm ab 12. April online

Vorschau

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Do, 03.05.2018

ELDORADO - The Struggle for Skouries

Dokumentarfilm, GR/D 2018, Regie: Leopold Helbich und Wasil Schauseil, 60 Min, Sprache: Griech./Engl. m. dt. UT /// Vorpremiere mit anschließender Diskussion mit den Regisseuren und ProtagonistInnen

Ort:
Aktionshalle, Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8098 Zürich
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Seit Jahren herrscht in der Region Halkidiki ein heftiger Konflikt um das größte Minen-Projekt Europas. Inmitten der Wirtschaftskrise vollzieht sich hier die Transformation Griechenlands zu einem extraktivistischem Staat, gefördert durch die griechische Regierung und die Rohstoffpolitik der EU. Doch der gesellschaftliche Widerstand ist gross. Insbesondere am Bau einer Goldmine in den alten Wäldern von Skouries eskalierte die Auseinandersetzung zwischen den AktivistInnen, dem internationalen Investor, der griechischen Regierung und den Bergbauarbeitern.
"Eldorado – The Struggle For Skouries" dokumentiert den demokratischen Kampf der Bevölkerung gegen die Zerstörung ihrer Heimat durch hochriskanten Goldabbau. Die Oppositionsbewegung gegen die Ressourcenausbeutung und die korrupte Elite wurde schnell zur Zielscheibe massiver Repressionen: Die Einrichtung einer großen DNA Datenbank, umfassende Telefonüberwachung und willkürliche Polizeigewalt führte die Region in den Ausnahmezustand. Jetzt stehen 450 Menschen vor Gericht, viele davon als angebliche Mitglieder einer kriminellen Vereinigung.
Durch Berichte von AktivistInnen, Investigation in die finanzielle und politische Korruption und duch umfangreiches Archivmaterial berichtet ELDORADO – The Struggle For Skouries vom hohen Preis des Goldes für die Umwelt und für die Menschenrechte in Griechenland.
Im Anschluss an die Vorführung folgt ein Gespräch mit den Filmemachern Leopold Helbich und Wasil Schauseil, sowie den Mitgliedern von Hellenic Mining Watch, Maria Kadoglou und Tolis Papageorgiou.

wieimaltenkino
Sa, 05.05.2018, 20:00 Uhr

Wie beim alten Kino / Σαν παλιό σινεμά

Ort:
Aktionshalle, Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8098 Zürich
Weitere Informationen

Der Vortrag mit Filmausschnitten und Live-Darbietungen widmet sich der Musik im griechischen Film von den Anfängen des Kinos bis heute. Die Reise beginnt bei den ersten Tonfilmen, setzt sich in der "goldenen" Ära der 50er und 60er, geprägt von Komponisten wie Theodorakis, Chatzidakis, Plessas, Xarchakos und Stars wie Melina Merkouri, Aliki Vougiouklaki und Tzeni Karezi, fort, streift die Jahre der Militärdiktatur und mündet im zeitgenössischen griechischen Kino.
Viele dieser Lieder haben sich unauslöschlich ins kollektive musikalische Gedächtnis Griechenlands eingebrannt und werden an diesem Abend live aufgeführt. Alle Texte sind auf Griechisch jedoch mit deutschen Übertiteln versehen.
Die Einnahmen gehen an wohltätige Zwecke, alle Mitwirkenden verzichten auf Gage.
Texte:
Marios Georgiadis, Evdokia Kaffe, Nancy Tsoukalou, Michalis Charilaou, Dimitris Karvounis.
Musik:
Anastasia Alamanou, Panos Vagenas, Nassia Vlachou, Dimitris Gyparakis, Dimitris Kokkinogenis, Margarita Chli.

Burhan Sönmez
Mo, 07.05.2018, 19:30 Uhr

Burhan Sönmez – Istanbul Istanbul

Lesung und Gespräch

Ort:
Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich
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Der türkische Schriftsteller und Jurist Burhan Sönmez setzt sich für Menschenrechte ein und wurde 1996 bei einem Polizei-Übergriff selber schwer verletzt. In seinem neuen Roman spielen Folter und Misshandlung auch eine Rolle; aber nicht die wichtigste. Istanbul Istanbul (btb 2017, aus dem Türkischen von Sabine Adatepe) erzählt die Geschichte einer Stadt, und zwar gleichsam aus der Unterwelt. Vier Männer sitzen gemeinsam in einem Kerkerloch – ein Student, ein Doktor, ein Barbier und ein alter Mann. Sie erzählen einander Geschichten, in denen sie ihrer schwierigen Situation zum Trotz das Leben, die Liebe und die Freiheit beschwören, Geschichten voller Leichtigkeit und Witz.

Moderation: Guido Kalberer, Lesung: Beren Tuna.

Weitere Informationen und Tickets

Elisa
So, 13.05.2018, 20:00 Uhr

Elisa

Die Stimme Italiens

Ort:
Kaufleuten, Zürich
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Elisa - für die meisten von uns wohl ein neuer Name, für Italien jedoch keineswegs. Bereits 2001 gewann die im Nordosten Italiens an der Grenze zu Slowenien geborene Elisa Toffoli das renommierte San Remo-Festival mit dem Song «Luce», dessen Text kein geringerer als Zucchero schrieb und der bis heute einer ihrer grössten Hits blieb. Seit 1997 hat sie nicht weniger als 10 Alben veröffentlicht, die meisten standen an der Spitze der italienischen Charts, genauso wie auch ihr neuster Song «Ogni Istante». Elisa zeichnet sich durch eine hell klingende Stimme aus, durch musikalisches Einfühlungsvermögen und ein Gespür für Gänsehautmelodien. Wenn sie sich mit jemandem vergleichen lässt, dann am ehesten mit Alanis Morissette. Aber Elisa ist nicht der grosse, unnahbare, überdrehte Star, eher die gute Freundin, die nicht vergessen hat, was ihre Fans denken und fühlen.

Tickets

Zeniter
Di, 15.05.2018, 19:30 Uhr

Alice Zeniter

L'art de perdre

Ort:
Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Der Prix Goncourt ist der wohl prestigeträchtigste französische Literaturpreis. Seit drei Jahren gibt es zusätzlich den «Choix Goncourt de la Suisse», vergeben von Studierenden aus der ganzen Schweiz. An diesem Abend im Literaturhaus wird der Preis 2017 an Alice Zeniter verliehen. Ihr Roman «L’art de perdre» (dt. «Die Kunst zu verlieren», ab Juni 2018 bei Piper) zeichnet die Geschichte einer algerischen Familie und deren Integration in Frankreich nach. Erzählt wird aus der Sicht von Naïma, die sich lange nicht für ihre Herkunft interessiert hat. Doch dann tauchen Fragen auf: War ihr Grossvater wirklich ein «Harki», ein Verräter? Warum hat ihr Vater nie etwas erzählt vom Land ihrer Kindheit? Alice Zeniters Roman schildert eindrücklich die komplexen Verknüpfungen zwischen Frankreich und Algerien.

Informationen zu Alice Zeniters L'art de perdre.

Tickets

Khaled Mira
Mi, 16.05.2018, 19:30 Uhr

Khaled Khalifa und Mira Sidawi

"Insight Nahost". Stimmen aus Syrien und Palästina

Ort:
Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Tragische Nachrichten aus Syrien und Palästina sind für uns zum traurigen Alltag geworden. Wir wollen einen differenzierten Blick hinter diese grellen Schlagzeilen und Bilder werfen und den Stimmen zweier Autor_innen lauschen: Die Palästinenserin Mira Sidawi ist Schauspielerin, Regisseurin und Autorin. Sie schreibt an ihrem ersten Roman, der in einem Flüchtlingslager handelt. Mira Sidawi gehört zu den Finalistinnen der Schreibwerkstatt "Beirut Short Stories 2017", ihr prägnanter, allegorisch dichter Text wird an diesem Abend erstmals auf Deutsch zu hören sein. Khaled Khalifa zählt zu den bekanntesten syrischen Autoren und lebt als einer der wenigen noch in seiner Heimat. Der Tod ist ein mühseliges Geschäft (Rowohlt 2018, aus dem Arabischen von Hartmut Fähndrich) erzählt von einer Reise quer durch Syrien: Drei Geschwister transportieren in einem Minibus ihren in einem Damaszener Krankenhaus verstorbenen Vater in dessen Heimatort, um ihn dort bestatten zu lassen.

Im Rahmen von "Insight Nahost", des Projekts des Netzwerks der Literaturhäuser, werden literarische Stimmen aus dem Nahen Osten präsentiert. Etablierte Autor_innen treten gemeinsam mit Nachwuchstalenten aus dem Workshop "Beirut Short Stories" auf, um der Öffentlichkeit einen Eindruck von der Vielfalt der literarischen Arbeit in den arabischen Ländern zu vermitteln.

Weitere Informationen finden Sie hier.

RETOUR À SÉRAFAD
Di, 22.05.2018, 19:00 Uhr

Conférence de Monsieur Pierre ASSOULINE

Écrivain, journaliste « RETOUR À SÉRAFAD »

Ort:
Ecole Polytechnique Fédérale (ETH), Rämistrasse 101, Auditoire HG D 5.2
Weitere Informationen

"Il y a deux ans, Sa Majesté Felipe VI m'a dit : "Comme vous nous avez manqué !" En fait, il s'adressait à l'ensemble des séfarades à travers le monde, ces descendants des Juifs expulsés d'Espagne en 1492. A l'occasion d'une nouvelle loi nous accordant la citoyenneté, le roi d'Espagne nous offrait de revenir au pays. Sur le moment, je l'avoue, j'ai un peu hésité. Cinq siècles après, tout de même... Puis j'ai pris pour moi cet appel historique. J'ai déposé un dossier et, sans attendre ma naturalisation, je suis parti en Espagne, le pays du Quichotte et d'Almodóvar, de Goya et du Real Madrid, de l'Inquisition et de la post-Movida, celle qui explore son passé et celle qui le refoule. Je suis allé à la rencontre des gens, des écrivains, des poètes, des professeurs mais aussi de l'homme de la rue. Pendant ce temps dans les bureaux des administrations, mon dossier rencontrait quantité d'obstacles imprévus... " Pierre Assouline Retour à Séfarad est un palpitant roman d'aventures à travers un des plus attachants pays d'Europe. Et, en filigrane, une réflexion sur l'identité.

Pierre Assouline est journaliste et écrivain. Il a publié de nombreuses biographies sur des figures aussi passionnantes et diverses que Simenon, Hergé ou Cartier-Bresson. Il est l'auteur de dix romans parmi lesquels Lutetia, Sigmaringen et Golem.

Entrée libre

Rencontres
Mi, 23.05.2018

RENCONTRES ORIENT-OCCIDENT

DU 23 MAI AU 2 JUIN 2018

Ort:
Château Mercier 3960 Sierre /Valais
Weitere Informationen

Depuis quelques années les rencontres Orient-Occident du château de Mercier proposent des débats, des projections avec rencontres, des concerts aussi. Elles offrent une plateforme de dialogues entre penseurs et artistes, orientaux et occidentaux, du bassin méditerranéen, experts et grand public.
Les invités de 2018: Barbara Cassin, Ruedi et Vera Baur, Patrick Chamoiseau, Edwy Plenel, Edgar Morin et Cynthia Fleury...
Les questions posées: Qu'est-ce qu'être arabe aujourd'hui? Quels sont les défis de la mondialité et qu'est-ce que la mondialité? Y-a-t-il un devoir d'hospitalité? Quelle place pour les migrants dans les sociétés occidentales et orientales?
Les films projetés: Les héritiers, Wajib, Razzia, L'insulte, Tempête de sable, Et Israël fut, Timgad...

Le site des Rencontres:
http://roo-mercier.com

Begag
Do, 24.05.2018, 18:00 Uhr

Azouz Begag

Conférence

Ort:
Union des Français de l'Étranger, Lokal Fluntern
Weitere Informationen

Auteur prolifique, M. Azouz Begag écrit aussi bien pour les adultes, la jeunesse et la communauté scientifique. Il rencontre le succès dès son premier roman Le gône de Chaâba qui raconte son enfance à Villeurbanne. Azouz Begag est également chercheur en économie et sociologie au CNRS. Il a également exercé la fonction de ministre délégué à la promotion de l'égalité des chances entre 2005 et 2007.

La conférence sera suivie d'un petit apéritif.

Plus d'infos et inscription auprès de catherine.emonide@francaisdesuisse.ch

Beute
Fr, 25.05.2018, 20:00 Uhr

BEUTE FRAUEN KRIEG

Elektra und Die zehn Gebote (Regisseurin Karin Henkel)

Ort:
Halle, Schauspielhaus, Schiffbaustrasse 4, 8005 Zürich
Weitere Informationen

Fassung unter Verwendung von „Die Troerinnen“ von John von Düffel nach Euripides (Interlinearübersetzung Gregor Schreiner) und „Iphigenie in Aulis“ von Soeren Voima nach Euripides

Der Krieg hat noch nicht begonnen, als der griechische Heerführer Agamemnon seine Tochter Iphigenie als Preis für göttlichen Seewind opfert. Nach Kriegsende wird Polyxena, die einzige noch lebende Jungfrau aus dem trojanischen Königshaus, als jugendfrisches Geschenk für blutige Heldentaten geschlachtet.
Der sagenhafte trojanische Krieg, eingerahmt durch zwei Mädchenopfer, forderte in zehn Jahren erbitterter Kämpfe unzählige Tote. Am Ende wird ganz Troja durch eine feige List der griechischen Feinde in einer einzigen Nacht brutal vernichtet. Übrig bleiben die Beutefrauen, gequält durch den Verlust der Heimat, der Männer und der Kinder, vielfach erniedrigt durch Schändung am eigenen Leib. Schutzlos sind sie der Gewalt und Willkür der Sieger ausgeliefert. Ihre Peinigungen sind Kollateralschäden des Krieges, ihre Zukunft ist die Sklaverei. Vor rund 2500 Jahren mahnte Euripides pointiert-verspielt an, was bis heute einfache und entsetzliche Wahrheit ist: Der Krieg ist gegenwärtig und schafft unschuldige Opfer und erbarmungsloses Leid.

In ihrer dritten Arbeit in der Schiffbau-Halle überträgt Regisseurin Karin Henkel („Elektra“, „Die zehn Gebote“) den antiken Diskurs im mehrteiligen Bühnenbild von Muriel Gerstner in einen zeitlos kreisenden Zyklus um Beute, Frauen und Krieg.

Assouline
Mi, 30.05.2018, 19:30 Uhr

Pierre Assouline über Georges Simenon und Kommissar Maigret

Vortrag und Gespräch - Moderation: Daniel Kampa

Ort:
Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Weitere Informationen

Pierre Assouline ist ein französischer Journalist und Schriftsteller. Der ehemalige Chefredakteur des Magazins «Lire» und Redaktionsmitglied der Zeitschrift «L'Histoire» hat Romane verfasst, ist ausserdem Autor tausender Artikel und Radiobeiträge sowie mehrerer Biographien, zum Beispiel von Gaston Gallimard und Georges Simenon. Und er ist Gastprofessor für französische Literatur und Kultur an der ETH Zürich, wo er diesen Frühling Vorlesungen zu Georges Simenon hält. Um Simenon, den Erfolgsautor und Erfinder des legendären Kommissar Maigret, geht es auch an diesem Abend im Literaturhaus: Pierre Assouline berichtet von Simenons Leben und Werk und unterhält sich mit Verleger und Simenon-Kenner Daniel Kampa über die ungebrochene Aktualität dieses Autors und seiner Figur. Vive Simenon, vive Maigret

Tickets

Benefiz 2017-18
Do, 31.05.2018, 19:00 Uhr

Benefizlesung

Ort:
Tanzhaus, Wasserwerkstrasse 129, 8037 Zürich
Weitere Informationen

Die letzte Benefizlesung der Saison ist wiedermal ein Feuerwerk: Max Küng, Romana Ganzoni, Ariela Sarbacher und Evelina Jecker Lambreva werden aus ihren Texten lesen. Das Jazz Quartett Gentle Vibes wird den Abend musikalisch begleiten.

Dana Grigorcea und Gunda Zeeb laden zu einem spannenden Abend und einem informellen Austausch nach der Lesung.

Diego El Cigala
Fr, 19.10.2018, 20:00 Uhr

Diego El Cigala

Flamenco Sänger

Ort:
Volkshaus, Zürich
Weitere Informationen

«Diego has one of the most beautiful flamenco voices of our time», sagte schon sein grosser Mentor Paco de Lucia. Zweifellos ist Diego El Cigala der wohl ausdrucksstärkste Flamenco-Sänger der Gegenwart und gilt zu Recht als der legitime Nachfolger von Camarón de la Isla. Er kombiniert virtuos und oft auf überraschende Weise Flamenco mit anderen Musikstilen, ohne dass die eine Richtung die andere dominiert oder verleugnet. Mit seiner rauen, bisweilen sanften, stets aber charismatischen und wandelbaren Stimme macht er jedes Lied und jeden Text zu seinem eigenen. 2003 feierte er zusammen mit der kubanischen Klavierlegende Bebo Valdès und dem gemeinsamen Projekt «Lagrimas Negras» einen weltweiten Grosserfolg mit fast zwei Millionen verkauften CDs. 15 Jahre später erweist der vielfache Grammy-Winner diesem Projekt nochmals die Ehre und spielt alle seine grossen Hits auf einer ausgedehnten Konzerttournee, im einzigen Konzert der Schweiz auch im Volkshaus Zürich am Freitag, 19. Oktober.